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Bundesliga

Friedl lobt Widerstandsfähigkeit von Werder: „Haben Moral gezeigt“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Werder Bremen hat gegen Eintracht Frankfurt (2:2) in einem rasanten Spiel erneut seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt. Allen Ausfällen und Rückschlägen zum Trotz, gibt das Team nicht auf und glaubt bis zum Ende an sich und seine Qualität. Marco Friedl betont diesen Aspekt.

Als Marco Friedl nach aufregenden 90 Minuten in der Mixed Zone – dort wo Pressevertreter und Profis und Verantwortliche der Vereine aufeinandertreffen – stand, war er noch immer gezeichnet von einem spektakulärem Fight bei Dauerregen. 2:2 hieß es am Ende zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen. Dramatisch wurde es vor ausverkauftem Haus in der Mainmetropole in den letzten Minuten: Erst gingen die Hessen mit 2:1 (88.) in Führung, dann glichen die Hanseaten in der Nachspielzeit noch durch einen Foulelfmeter aus.

Friedl lobt die Moral

„Wenn man so spät in Rückstand gerät und dann noch ausgleicht, ist das natürlich glücklich. Aber wir haben wieder Moral gezeigt“, lobte Friedl unter anderem gegenüber fussball.news. Der als Linksverteidiger aufgebotene Österreicher sah sich einem Sturmlauf der Frankfurter ausgesetzt, von beiden Seiten segelten die Flanken in den Strafraum, wo es regelmäßig lichterloh brannte. Ein Grund dafür: Die angespannte Personalsituation. Wieder musste das Team Rückschläge verkraften, Ömer Toprak verletzte sich erneut, zudem hatte Michael Lang mit Rückenproblemen zu kämpfen.

Aber: Insgesamt kein guter Auftritt in den zweiten 45 Minuten

„Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört Fußball zu spielen“, kritisierte Friedl allerdings auch den sportlichen Teil. Anfangs habe dies Werder zwar noch „gut gemacht“, die Führung durch Davy Klaassen (27.) war keineswegs unverdient. Allerdings hätte die Eintracht die Partie in den zweiten 45 Minuten schon deutlich früher drehen können. Bremen belegt somit weiterhin Rang elf und steht im kommenden Heimspiel gegen Hertha BSC nach der Länderspielpause unter Zugzwang. Friedl stellte klar: „Wir müssen vor allem die Heimspiele gegen die Gegner aus unserem Dunstkreis gewinnen.“

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