Bundesliga

Freiburger Systemfrage

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Der SC Freiburg hat gegen den FC Augsburg (1:4) einen Rückschlag einstecken müssen. Die Niederlage warf Fragen dem richtigen System auf.

Die Freiburger schwächeln in der Defensive. 2,2 Gegentore ließ der SC im Schnitt zu, in den vergangenen beiden Spielzeiten waren es 1,6 (17/18) bzw. 1,8 (16/17), auch die Werte bei gegnerischen Chancen (6,8 zu 6,3 und 5,9) und Torschüssen (16,7 zu 14,4 und 14,7) liegen höher, fand der kicker heraus. Fünf Gegentore nach Eckball sind ebenfalls als nicht optimal zu bezeichnen.

Saier bemängelt Anzahl an Gegentoren

„Mit dem Schnitt an Gegentoren wird es schwierig, Punkte zu holen“, sagte Sportvorstand Jochen Saier. Lag es an der Viererkette? Kapitän Mike Frantz widersprach: „Alle Punkte haben wir im 4-4-2 geholt.“ Dominique Heintz wollte sich ebenfalls nicht auf eine solche Diskussion einlassen: „Wenn wir in Augsburg mit Viererkette ein gutes Spiel gemacht hätten, würde jeder sagen, dass es das perfekte Mittel war. Das hat wenig mit dem System zu tun.“

Hoffnung auf Petersen-Rückkehr

Stattdessen wird die Rückkehr von Nils Petersen herbeigesehnt. Der Angreifer ist laufstark, hilft somit der Defensive und sorgt in der Offensive für die nötige Wucht vor dem gegnerischen Tor. Ob er gegen Bayer 04 Leverkusen auflaufen kann, ist noch fraglich. Saier forderte unabhängig davon: „Es ist wieder ein Gegner, der außergewöhnliche Qualität hat. Da brauchen wir eine gute Tagesform.“

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