Bundesliga

Freiburg plant keine konkreten Transfers trotz langfristiger Ausfälle

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Der SC Freiburg hat trotz früher Führung am Mittwochabend mit einem 1:1 gegen Hannover 96 verpasst, sich in der Tabelle noch weiter von der Abstiegszone abzusetzen. Die Breisgauer gehen personell kurz vor der Winterpause auf dem Zahnfleisch. Nicolas Höfler und Tim Kleindienst drohen sogar bis Saisonende auszufallen. Konkrete Winter-Transfers sind wohl dennoch nicht geplant.

Der Sportclub sondiere nur allgemein den Markt, zitiert der kicker Sportdirektor Klemens Hartenbach. Ein Schnäppchen würde sich Freiburg wohl nicht entgehen lassen. Der Klub wäre aber auch damit einverstanden, wenn er mit dem gleichen Kader in die Rückrunde ginge. Mit Amir Abrashi und Brandon Borrello stehen schließlich auch zwei Spieler vor der Rückkehr, die wegen Kreuzbandrissen in dieser Spielzeit noch kein Faktor in Freiburg waren. Sie könnten die Kaderplätze von Höfler und Kleindienst einnehmen.

Sierro bleibt in St. Gallen

Der Ausfall gerade des 28-jährigen Allrounders Höfler wiegt dennoch schwer. „Wenn er im April wieder spielen könnte, würde ich Hosianna rufen“, zitiert das Fachmagazin Trainer Christian Streich. Trotz des Verlustes des Mittelfeldmannes soll derweil auch eine vorzeitige Rückholaktion von Vincent Sierro kein Thema sein. Der 23-Jährige spielt auf Leihbasis für den FC St. Gallen groß auf. In 22 Pflichtspielen hat er zehn Tore erzielt, sechs Vorlagen geliefert. Freiburg wähnt seinen Kader wohl auch ohne Neuverpflichtungen stark genug. Angesichts der stabilen Hinrunde und aktuell sieben Zähler Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge gibt es dafür durchaus Argumente.

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