1. FC Nürnberg

Frantz: „Liebe zum FCN ruht für 90 Minuten“

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Zum Abschluss der Hinrunde trifft am heutigen Samstag der 1.FC Nürnberg auf den SC Freiburg. Der Club, inzwischen Tabellenschlusslicht, braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Für Mike Frantz drohen bei einem Auswärtssieg deshalb Gewissensbisse.

„Es ist aber kein Geheimnis, dass ich noch sehr am Club hänge“, so der Kapitän der Breisgauer vor der Partie gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich bin dort groß geworden, habe viele positive wie negative Dinge erlebt.“ Der 32-Jährige sieht seine Zeit in Franken als Charakterschule. Sechs Jahre spielte der gebürtige Saarbrücker für die Hausherren. „Über 90 Minuten wird diese Liebe zum FCN jetzt ruhen. Aber danach werden wieder alle Daumen gedrückt, damit Nürnberg auch in der nächsten Saison Bundesliga spielen kann.“

Kein Jubel bei eigenem Tor

Für Frantz ist es nur logisch, dass er bei einem eigenen Tor gegen seinen Ex-Klub auf einen Jubel verzichten würde. „Das hat nicht nur mit Respekt gegenüber dem Verein, sondern auch mit Respekt gegenüber den tollen Fans zu tun“, erklärt der Mittelfeldmann. Der Spielführer des Sportclub ist derweil guten Mutes, dass seine alte Liebe den Klassenerhalt in der Rückrunde einfahren kann. „Der Club hat bisher viele gute Spiele gemacht. Allerdings hat der Ertrag oft nicht gestimmt.“ Die junge Mannschaft, ist sich Frantz sicher, würde sich leichter tun, wenn ihr öfter das 1:0 gelänge. Damit sollen die Franken freilich nicht gleich gegen Freiburg anfangen.

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