Bundesliga

Fortuna-Boss Schäfer zu Funkel: „Hätten Ausnahme machen müssen“

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Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer hat im Umgang mit der Personalie Friedhelm Funkel Fehler eingeräumt.

„Wir hätten eine Ausnahme machen sollen“, sagte der 42-Jährige am Sonntag in der Talkshow Doppelpass bei Sport1: „Wir hätten akzeptieren müssen, dass der Trainer jetzt reden will und nicht erst in einigen Wochen. Er hat unsere Position als Misstrauensantrag verstanden.“ Dadurch sei ein „Schaden entstanden, den wir reparieren müssen.“

Der Vorstand des Bundesliga-Aufsteigers müsse sich nun „das Vertrauen bei den Fans Stück für Stück zurück erarbeiten. Dass die Fans mit dieser Linie des Vereins nicht zufrieden sind, hat uns nicht kalt gelassen“, führte Schäfer aus, der eine Vertragsverlängerung mit dem beliebten Trainer bis zum Rückrundenstart am kommenden Samstag ankündigte: „Wir werden das bis zum Augsburg-Spiel hinbekommen.“

Nur einen Tag nach dem angekündigten Ende der Zusammenarbeit mit Funkel (65) zum Ende der laufenden Saison hatte Düsseldorf am Samstag diese Entscheidung rückgängig gemacht. Alles läuft nun auf einen neuen Einjahresvertrag für Funkel hinaus, wobei die Vereinbarung nur bei Klassenerhalt in Kraft tritt.

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