2. Bundesliga

Flum stellt Teamgeist über eigenes Ego

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Johannes Flum hat beim FC St. Pauli das Kapitänsamt vom zu Eintracht Braunschweig abgewanderten Bernd Nehrig übernommen. Der Mittelfeldspieler stellt dabei das Team komplett über die eigene Person.

Die Kapitänsbinde ist beim FC St. Pauli nicht gleichbedeutend mit einem Stammplatz. Nach Dauerreservist und Ex-Spielführer Bernd Nehrig könnte Johannes Flum ein ähnliches Schicksal drohen. Der 31-Jährige musste nach einer Gelbsperre am 14. Spieltag aussetzen und kam danach nur noch einmal gegen den VfL Bochum (3:1) zum Einsatz. Jeremy Dudziak und Marvin Knoll haben sich in dieser Zeit als Doppelsechs bewährt.

Flum rückt persönliche Situation in den Hintergrund

Flum sagte dem kicker: „Ich kann mit Marvin spielen, ich kann mit Jerry spielen, und Marvin kann mit Jerry spielen.“ Mit Christopher Buchtmann spielt ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler eine wichtige Rolle, er wird von Trainer Markus Kauczinski als Zehner gesehen. Flum sieht den Konkurrenzkampf als positiv und schiebt das eigene Ego in den Hintergrund: „Das ist gut so! Das brauchen wir, wenn wir oben dranbleiben wollen.“

Vorbildfunktion als Kapitän

Wenn es „mal persönlich nicht so gut läuft, muss man sich dennoch in den Dienst der Mannschaft stellen“, wie der Führungsspieler forderte. Flum wird dabei in den kommenden Wochen und Monaten als Vorbild vorangehen: „Ich werde nicht draußen sitzen und die beleidigte Leberwurst spielen. Das ist meine Funktion als Kapitän, und das erwarte ich auch von den anderen.“

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