1. FC Union Berlin

Fischer will das Paderborn-Spiel als Blaupause gegen Dresden nutzen

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Union Berlin ist aktuell Tabellenvierter und als einziges Team der Zweiten Liga noch ungeschlagen. Damit sich das gegen den Tabellenzehnten Dynamo Dresden (Sonntag 13.30 Uhr) nicht ändert, will Trainer Urs Fischer von seiner Mannschaft eine ähnliche Leistung sehen wie in weiten Teilen gegen Paderborn (0:0). Die Vorschau von fussball.news.

Die Auswärtsbilanz des kommenden Gegners ist imposant, sieben Punkte holte Dynamo Dresden aus den letzten drei Spielen in der Fremde. Unions Trainer Urs Fischer verwies auf der Pressekonferenz vor dem Spiel auch dementsprechend auf die Stärke der Sachsen: „Dresden tut sich auswärts einfacher als zuhause, zumindest was die letzten drei Spiele betrifft.“ In diesen standen ein 2:0 in Regensburg, ein 1:0 in Bochum sowie ein 2:2 in Magdeburg zu Buche. Demgegenüber steht allerdings auch eine beeindruckende Berliner Statistik: Aus den letzten vier Spielen holte Union acht Punkte. Zuletzt gab es aber zweimal hintereinander keinen Sieg, das letzte Spiel gegen Paderborn endete 0:0.

Zweite Halbzeit gegen Paderborn als Vorbild

Trotz des Remis konnte Urs Fischer aus der Partie wichtige Erkenntnisse gewinnen, die er auch gegen Dresden umgesetzt wissen will: „Wir müssen versuchen an die zweite Halbzeit gegen Paderborn anzuknüpfen. Der Mut war in der zweiten Halbzeit wesentlich besser, wir waren entschlossener.“ Wenn dann noch eine Qualität dazukommt, die Berlin in der ersten Halbzeit gezeigt hat, nämlich die kompakte Defensive, dann könnten wieder einmal drei Punkte zu Buche stehen. Fehlen werden Union bei diesem Unterfangen voraussichtlich Marc Torrejon und möglicherweise Michael Parensen. Florian Hübner steht hingegen wieder zur Verfügung.

Walpurgis hofft auf den „Umstellungsprozess“

Dresden peilt nach drei Partien ohne Sieg wieder einen dreifachen Punktgewinn an – und Trainer Maik Walpurgis betonte: „Für uns kommt es darauf an, dass wir in der Defensive noch stabiler, noch kompakter agieren. Dass wir auch im Spiel gegen den Ball noch aktiver sind.“ Sollte dieser „Umstellungsprozess“ gelingen, dann ist sich Walpurgis sicher, „dass wir das auch an den Ergebnissen sehen werden“. Fehlen werden ihm in Berlin allerdings die beiden Innenverteidiger Florian Ballas (Reha nach Schulter-OP) und Jannik Müller (Aufbautraining nach Sprunggelenks-OP), sowie Flügelspieler Niklas Kreuzer. Möglicherweise fällt auch Kapitän Marco Hartmann aus.

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