Bundesliga

Finnbogason: „Als Stürmer in Augsburg sind Tore nicht das wichtigste“

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Der FC Augsburg hat die Rückkehr von Stürmer Alfred Finnbogason lange erwartet. Mit vollem Recht, wie die Gala-Vorstellung des Isländers am Sonntag beim 4:1-Sieg gegen den SC Freiburg eindrucksvoll zeigte. Nach seinem Hattrick gegen die Breisgauer droht kaum, dass er die Bodenhaftung verliert.

„Ich bin immer gleich, egal, wie es läuft“, so der 29-Jährige gegenüber kicker.de. „Ich werde nicht verrückt, weil ich mal drei Tore schieße. Als Stürmer in Augsburg sind Tore nicht das wichtigste.“ Vielmehr stehe an erster Stelle, hart für die Mannschaft zu arbeiten. Der FCA versteht sich als Einheit, die nur im Kollektiv erfolgreich sein kann. Dennoch sticht Finnbogason heraus. In 50 Bundesliga-Einsätzen für die Fuggerstädter hat er 25 Tore erzielt, sieben weitere vorgelegt. Herausragende Zahlen, für die der WM-Teilnehmer eine einfache Erklärung hat.

„Zeigen, dass wir so gut sind, wie wir denken“

„Ich spüre das Vertrauen“, so Finnbogason. „Ich habe super Mitspieler und einen Trainer, der mir Selbstbewusstsein gibt.“ Dieses Vertrauen in die eigene Stärke will der Isländer auch auf das gesamte Team übertragen. In der vergangenen Saison sei mehr drin gewesen, mahnt er. Augsburg lief auf Rang Zwölf ein, schien im Endspurt die Spannung verloren zu haben. Für Finnbogason gibt auch angesichts des verstärkten Kaders keine Ausreden mehr. „Wir sind eingespielt. Wir kennen uns. Jetzt müssen wir zeigen, dass wir so gut sind, wie wir denken.“ Die nächste Gelegenheit dazu bietet das Gastspiel beim Tabellenführer Borussia Dortmund am Samstag. Drei der vergangenen vier Duelle mit den Schwarzgelben endeten unentschieden.

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