Borussia Mönchengladbach

Findet Werder Verstärkung bei Ligakonkurrent Gladbach?

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Patrick Herrmann steht vor einer für ihn spannenden Vorbereitung. Kann er sich bei Borussia Mönchengladbach im harten Konkurrenzkampf behaupten und einen Stammplatz ergattern? Oder folgt ein Wechsel zu Werder Bremen, wenn es nicht klappt?

Die Bremer hatten Herrmann bereits vergangenen Winter auf dem Zettel, doch der blockte ab. Dabei läuft es für ihn unter Trainer Dieter Hecking nicht wie gewünscht: Der 27-Jährige absolvierte 23 Bundesligaspiele, doch er war häufig Einwechselspieler und assistierte nur bei zwei Treffern. Das ist zu wenig für die Ansprüche, die Gladbach an ihn und die er persönlich an sich stellt. Dennoch: Sollte Herrmann merken, dass er im Konkurrenzkampf gegen Thorgan Hazard, Ibrahim Traore und Jonas Hofmann etwas bewegen kann, würde er seinen 2019 auslaufenden Vertrag laut Bild-Informationen gerne erfüllen.

Mehr Einsatzchancen bei Werder

Die Borussia hingegen will den Flügelspieler, der 2008 vom 1. FC Saarbrücken in die Jugend des Vereins wechselste, nicht ablösefrei verlieren. Hecking wird genau hinsehen und kommunizieren müssen, ob Herrmann realistische Chancen auf einen Stammplatz hat. Bei Werder hätte er bessere Möglichkeiten, dauerhaft in der Startelf zu stehen. Fin Bartels war lange verletzt und benötigt möglicherweise noch Zeit bis er in Topform ist und Winterneuzugang Milot Rashica ist in seinen Leistungen noch zu unkonstant.

Herrmann wäre kein „Schnäppchen“

Für die Bremer könnte ein Transfer aber durchaus teuer werden: Herrmann bringt mit 221 Bundesliga- und 27 Europapokaleinsätzen enorm viel Erfahrung mit, zudem war er in seiner stärksten Phase auch zweifacher Nationalspieler. Die Borussia würde für den Offensivmann daher höchstwahrscheinlich eine marktwertgerechte Summe von fünf bis sechs Millionen Euro abrufen.

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