Bundesliga

Fernandes: „Die Rückrunde wird schwerer als die Hinrunde“

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Eintracht Frankfurt hat ein magisches Jahr 2018 hinter sich. Mit dem Triumph im DFB-Pokal, dem Höhenflug in der Bundesliga und der herausragenden Gruppenphase in der Europa League im Rücken wachsen die Träume vom Einzug in die Champions League. Gelson Fernandes warnt vor allzu großer Euphorie.

„Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben“, so der Routinier gegenüber Sport Bild. „Und wir wissen, dass wir noch viel investieren müssen, um etwas zu erreichen.“ Die Hessen waren am letzten Spieltag der Hinrunde durch eine 0:3-Niederlage gegen den FC Bayern auf Platz sechs abgerutscht. Vier Punkte trennen den Klub von RB Leipzig auf Rang vier, der zur Königsklasse berechtigt. Dafür könnte sich die Eintracht freilich auch über die Europa League qualifizieren. Der Sieger hat einen automatischen Startplatz in der Champions League. Frankfurt trifft in der Zwischenrunde im Februar auf Shakhtar Donetsk.

„Niemand wird uns etwas schenken“

Die Euphorie rund um den Klub hat auch so manchen Spieler erreicht. Sebastien Haller sprach zuletzt offen von seinem Traum, mit den Hessen in der Königsklasse zu spielen. Fernandes geht nüchterner an die Sache heran. „Die Rückrunde wird schwerer als die Hinrunde“, ist er überzeugt. Die Gegner seien nun besser informiert, wie das Team unter Trainer Adi Hütter spielt. Unterschätzen wird Frankfurt keine Mannschaft mehr. „Niemand wird uns was schenken“, weiß Fernandes außerdem. Der 32-jährige Vize-Kapitän steht nach der Hinrunde bei 19 Pflichtspieleinsätzen.

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