Bundesliga

Fehlende Frische: Leckie soll weniger für Australien spielen

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Aufgrund der Reisestrapazen mit der australischen Nationalmannschaft fühlte sich Mathew Leckie ausgelaugt. Das soll in der neuen Saison nicht mehr vorkommen, verspricht Sportchef Michael Preetz, der eine Lösung mit dem Fußballverband Australiens aushandeln will.

Im Trikot von Hertha BSC legte Mathew Leckie einen Bilderbuchstart hin. In seinem ersten fünf Spielen für die Alte Dame erzielte der Flügelspieler starke vier Tore – und war damit einer der Überraschungen des Saisonstarts. Im Anschluss flachten seine Leistungen jedoch ab, Leckie fühlte sich aufgrund der langen Reisen mit der australischen Nationalmannschaft müde und ausgelaugt.

Dardai: „In guter Form war er sehr wertvoll“

„In guter Form war er sehr wertvoll. Aber ich habe von ihm oft gehört, dass er sich müde fühlt“, sagte Trainer Pal Dardai dem kicker. „Das will ich künftig nicht mehr hören.“ Leckie ist mit 20,6 Zweikämpfen pro 90 Minuten vor Sebastien Haller (19,9, Eintracht Frankfurt) der stärkste Bundesligaspieler auf diesem Gebiet. Herthas Manager Michael Preetz plant aufgrund Leckies fehlender Frische eine Unterredung mit dem australischen Fußballverband.

Preetz forciert Gespräch mit neuem Trainer

Preetz will nach der WM mit dem künftigen Nationalcoach Graham Arnold sprechen, der nach dem Turnier Bert van Marwijk ablösen wird. „Mathew spielt gern für sein Land“, erläuterte Preetz. „Aber unser Interesse ist es, dass er nicht für jedes Freundschaftsspiel ans andere Ende der Welt fliegt. Darunter litt seine Frische.“

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