1. FC Kaiserslautern

FCK in Finanznot: So will Bader „Zeit gewinnen“

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Sportlich geht der Trend beim 1.FC Kaiserslautern in die richtige Richtung. Unter Neu-Trainer Sascha Hildmann holten die Pfälzer in zwei Spielen vier Punkte. Wirtschaftlich steht der Klub allerdings vor einer existenziellen Bedrohung. Martin Bader gibt sich dennoch betont optimistisch.

„Ich halte es für realistisch, dass uns eine Bank Kapital zur Zwischenfinanzierung gewährt“, zitiert Sport Bild den Manager der Roten Teufel. „Damit würden wir Zeit gewinnen.“ Dem Bericht zufolge laufen Gespräche mit der BodenseeBank, die häufiger mit Klubs in finanziellen Schwierigkeiten zusammenarbeitet. Die Lage beim FCK ist ernst: Bis zum 01. März müssen rund zwölf Millionen Euro aufgetrieben werden, um die Spielfähigkeit im Profi-Fußball aufrecht zu erhalten. Der Traditionsklub will aber nicht seine Seele verkaufen. Ausländische Investoren sind nicht erwünscht.

Bader: FCK für ausländische Investoren nicht interessant

Laut Bader sind die Pfälzer dafür aber auch nicht sonderlich interessant, „weil in unserem Beirat nur zwei von den insgesamt fünf Plätzen von einer Investorengruppe besetzt werden können“. Der Verein besitze deshalb „jederzeit die absolute Entscheidungshoheit“. Der Absteiger aus der 2. Bundesliga muss dennoch mit erheblichen Sparmaßnahmen kalkulieren. Das Ziel vom direkten Wiederaufstieg musste er schon aus rein sportlichen Gründen frühzeitig begraben. Aktuell weist Kaiserslautern zwölf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz auf. Bader und Co. zogen deshalb Anfang des Monats die Reißleine und trennten sich von Trainer Michael Frontzeck.

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