Bundesliga

FCA-Torjäger Finnbogason weiß, dass er auf seine Gesundheit „aufpassen“ muss

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Alfred Finnbogason hat beim FC Augsburg eine starke Rückkehr nach seiner langwierigen Verletzung hingelegt. Gegen den SC Freiburg und Borussia Dortmund schoss der Isländer in seinen ersten beiden Saison-Einsätzen vier Tore. Er weiß allerdings, dass er seinem Körper Ruhepausen geben muss.

„Ich bin heiß, nach meiner Rückkehr will ich natürlich alles spielen“, zitiert die Bild-Zeitung den 29-Jährigen.“Ich muss mich auch vor mir selber schützen.“ Der Stürmer hatte nach seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland den Saisonstart mit Problemen an der Patellasehne verpasst. Danach „von Null auf Hundert“ durchstarten zu wollen sei nicht ratsam, betont Finnbogason. Der Torjäger der bayerischen Schwaben ist erfahren genug, um auf seinen Körper zu hören. Zumal er genügend Leidenszeiten hinter sich hat.

Belastung auch bei der Nationalelf

So verpasste der 50-fache Nationalspieler in der Saison 2016/17 mit einer Schambeinentzündung 16 und im Frühjahr diesen Jahres zehn Pflichtspiele wegen einer Wadenverletzung. „Während des Spiels zu sagen, dass man nicht mehr spielen will, ist schwierig“, deutet Finnbogason seinen großen Ehrgeiz an, eigentlich immer 90 Minuten spielen zu wollen. Den muss er auch bei der Nationalmannschaft drosseln. „Ich muss aufpassen, dass die Belastung etwas verringert wird und ich nicht alle Spiele mache“, kündigt er vor den Länderspielen in Frankreich am Donnerstag und gegen die Schweiz am Montag an. Island kann allerdings genauso schlecht auf den Stürmer verzichten wie die Fuggerstädter. In der UEFA Nations League setzte es gegen die Eidgenossen und Belgien zum Auftakt 0:6- und 0:3-Klatschen für den Inselstaat.

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