Borussia Dortmund

Favre: „Wir sind durch, nur das zählt!“

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Borussia Dortmund hat am Mittwochabend die nächste Runde des DFB-Pokals erreicht. Der Tabellenführer der Bundesliga rang Zweitligist Union Berlin nach Verlängerung mit 3:2 nieder. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre verspielte dabei zwei Führungen. Der Schweizer gab sich nach dem Spiel dennoch milde.

„Am Ende sind wir durch, nur das zählt“, so der 60-Jährige in der Pressekonferenz nach der Partie. „Und es war nicht unverdient. Leider haben wir das 2:2 drei Minuten vor Schluss gekriegt“, ärgerte er sich dann doch über die 30-minütige Mehrbelastung für seine Mannschaft. Angesichts der wachsenden Verletztenliste hätte Favre sich die Sonderschicht gerne gespart. Allerdings verpasste es sein Team, die Führung über die Zeit zu bringen. Wie schon am Samstag beim 2:2 gegen Hertha BSC. „Wir müssen uns hier verbessern, das ist klar“, so Favre.

„Sehr schwer, Union zu destabilisieren“

Gleichwohl erinnerte der Schweizer daran, dass es seinem Team auch schon gelungen ist, selbst späte Tore zu erzielen. „Nicht vergessen: Gegen Augsburg haben wir vor ein paar Wochen das 4:3 eine Minute vor Schluss gemacht“, rief er in Erinnerung. Es gehöre zum Fußball dazu, dass in der Emotionalität der Schlussminuten viel möglich sei. Für den schweren Abend gegen Union sprach er den Gästen ein Lob aus. „Sie sind sehr gut organisiert. Es ist sehr schwer, diese Mannschaft zu destabilisieren.“ Es gelang immerhin für die Tore durch Christian Pulisic (40.), Maximilian Philipp (73.) und Marco Reus (120.+1). Der Kapitän behielt vom Strafstoßpunkt die Nerven und vollendete die einzige Mission: „Im Pokal musst du durch sein, wir wollten unbedingt weiter“, so Favre.

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