2. Bundesliga

Kiel empfängt Darmstadt: Lilien mit neuer Hoffnung

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Zum ersten Mal seit Dezember 2013 gastiert der SV Darmstadt 98 bei Holstein Kiel. Am 29. Spieltag treffen beide Klubs im Holstein Stadion aufeinander. Die Störche fanden zuletzt wieder in die Spur. Auch die Lilien reisen mit einem großen Erfolgserlebnis an.

Seit vier Spielen (zwei Siege, zwei Unentschieden) ist Holstein Kiel unbesiegt. Am vergangenen Spieltag gab es bei Arminia Bielefeld ein 1:1-Unentschieden. 28 Spieltage nach Saisonbeginn belegt die KSV Holstein immer noch den dritten Tabellenplatz – für den kleinen Verein aus dem Norden Deutschlands ein sensationelles Ergebnis. „Natürlich sind wir stolz, dass wir in dieser so engen Liga schon jetzt nicht mehr nach unten schauen müssen“, meinte Kiel-Trainer Markus Anfang vor dem heutigen Heimspiel gegen Darmstadt 98 (13 Uhr).

Stammspieler-Duo auf der Kippe

Sorgen macht sich Anfang im Zuge der Partie um Dominick Drexler, der in dieser Saison bereits elf Tore erzielte. „Drexler konnte die Woche mit Oberschenkelproblemen nur individuell arbeiten“, so Anfang. Der Kieler Spielführer, Rafael Czichos, musste aufgrund von Wadenproblemen das Mittwochs-Training abbrechen. Hinter beiden Stammspielern steht ein Fragezeichen.

Kiel vor heimischer Kulisse stark

Der Aufsteiger präsentierte sich insbesondere vor eigenem Publikum stark. Erst eine Heimniederlage musste die Kieler in dieser Saison hinnehmen. Hinzu kommen sieben Siege sowie sechs Unentschieden. „Wir wollen weiterhin Woche um Woche unsere Leistungen bestätigen“, blickte Anfang auf die Partie gegen Darmstadt. Die Lilien, so der Trainer, spielen „aggressiv und sehr zweikampfbetont, sie agieren viel mit langen Bällen“.

Lilien-Sieg gegen Düsseldorf

Der SVD98 reist mit ordentlich Selbstvertrauen an. Immerhin ist der Tabellenvorletzte seit fünf Spielen unbesiegt und gewann am Montagabend gegen den Tabellenführer Fortuna Düsseldorf mit 1:0. „Wir wollen unseren positiven Trend mit fünf ungeschlagenen Spielen in Folge fortsetzen“, sagte 98-Coach Dirk Schuster. Der Sieg gegen Düsseldorf habe allen gutgetan und die Stimmung aufgehellt.

Schuster: Glauben an die eigene Stärke wahren

Auf die Dienste von Peter Niemeyer und den gesperrten Fabian Holland müssen die Lilien in jedem Fall verzichten. Auch der Einsatz von Stürmer Felix Platte gilt als unwahrscheinlich. Schuster will sich davon nicht beirren lassen und sagte: „Wenn man von sich überzeugt ist, den Glauben an die eigene Stärke hat und weiter sauber arbeitet, dann wird man auch belohnt werden.“

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