1. FC Köln

Experte überrascht über Schaub-Transfer: „Eigentlich zu gut für den HSV“

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In Kürze werden der 1. FC Köln und der Hamburger SV wohl offiziell bestätigen, worüber etliche Medien seit Tagen spekulieren: Louis Schaub wechselt vom Rhein an die Elbe!

Zumindest für das kommende halbe Jahr soll der 25-Jährige dabei helfen, die Rothosen wieder zurück in die Bundesliga zu schießen. Der HSV und Köln haben sich dem Vernehmen nach auf eine Leihe bis Saisonende geeinigt. Zudem sollen die Hamburger eine Kaufoption über bis zu 2,5 Millionen Euro verfügen. Das Hamburger Abendblatt berichtet weiter, dass der Transfer nur noch an der Zustimmung des ‚gemeinsamen Ausschusses‘ haken würde. Dieses Gremium müsse den Vertrag noch abschließend absegnen.

Schaub soll Hunt verdrängen

Bei einigen Experten löst dieser Deal Verwunderung aus. „Eigentlich ist der Schaub fast zu gut für den HSV“, sagt beispielsweise der österreichische Journalist Peter Linden gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Schaub entsprang der Nachwuchsabteilung von Rapid Wien, ehe er 2018 für 3,5 Millionen Euro zum ‚Effzeh‘ wechselte. Der neue Coach Markus Gisdol hatte den 25-jährigen Mittelfeldspieler kürzlich aus dem Profikader des Bundesligisten sortiert. In Hamburg soll Schaub um einen Platz im zentral-offensiven Mittelfeld oder auf dem rechten Flügel konkurrieren. Vor allem aber gilt er als Back-Up oder Ablösung des verletzungsanfälligen Kapitäns Aaron Hunt. HSV-Trainer Dieter Hecking hatte zum Rückrundenstart den Druck auf den 33-Jährigen erhöht.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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