Bundesliga

Exklusiv: Medizinische Untersuchungen schon absolviert? Eintracht bastelt weiter am Kruse-Transfer

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt bastelt mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Wie bereits vor einer Woche von fussball.news berichtet, soll Max Kruse weit oben auf der Liste der potenziellen Neuzugänge stehen. Daran hat sich auch – entgegen anderslautender Meldungen – nichts geändert. Im Gegenteil!

Bei der Analyse des Kaders von Eintracht Frankfurt fiel in dieser Saison vor allem auf, dass das Loch im Zentrum kaum geschlossen werden konnte. Solange sich die Sturmreihe um Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic in Topform befand, konnten die Schwächen in diesem Mannschaftsteil ausgeglichen werden. Doch vor allem im Endspurt, als Haller verletzt ausfiel und nur noch mit langen Bällen hantiert wurde, kam dieses Defizit fatal zum Vorschein. Die Folge: Kaum noch Torchancen, viele Ballverluste, kein sauberes Aufbauspiel – und vor allem viel Kampf und Krampf.

Erster Top-Transfer für die Eintracht?

Kann hier schon in den kommenden Tagen mit einem Top-Transfer entgegengewirkt werden? Nach Informationen von fussball.news soll Max Kruse, der Werder Bremen definitiv verlässt und ablösefrei zu haben ist, schon zu ersten medizinischen Untersuchungen in Frankfurt gewesen sein. Trainer Adi Hütter hatte den Offensivmann bereits zu einem der besten Zehner der Liga erhoben. Allerdings mussten die Hessen abwarten, ob sie am internationalen Geschäft teilnehmen. Die Antwort lautet: Ja – zumindest besteht in drei Qualifikationsrunden die Chance dazu.

Bislang gab es noch Diskrepanzen bei den Gehaltswünschen

Aus dem Ausland soll vor allem der AS Rom Interesse bekundet haben, doch Kruse zieht es wohl (noch) nicht nach Italien. Der Kapitän von Werder Bremen spielte eine herausragende Saison und war in 32 Bundesligapartien mit jeweils elf Toren und Vorlagen somit an 22 Treffern beteiligt! Die Hanseaten konnten sich dennoch nicht für Europa qualifizieren, weshalb sich der 31-Jährige verändern wollte. Der nächste Schritt führt damit wohl nach Frankfurt. Es wäre die sechste Station in der Bundesliga für ihn nach Bremen, dem FC St. Pauli, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg. Allerdings: Eine endgültige Einigung ist noch nicht erzielt! Bislang hieß es noch, dass die Vorstellungen beim Gehalt auseinandergehen – und Kruse sechs Millionen Euro brutto fordert. Offenbar konnten sich beide Parteien hier aber annähern. Stellt sich somit noch die Frage, ob er pokert und auf ein von ihm erhofftes Top-Angebot wartet?

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