1. FC Kaiserslautern

Exklusiv: Jenssen kehrt Lautern den Rücken

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Im Januar  kehrte Ruben Jenssen zum 1. FC Kaiserslautern zurück und sollte im Kampf um den Klassenerhalt eine tragende Rolle spielen. Der Plan aber schlug fehl: Nach dem Abstieg in die 3. Liga hat der Norweger auf dem Betzenberg daher keine Zukunft mehr.

Jenssen wird den 1. FC Kaiserslautern nach einem halben Jahr definitiv wieder verlassen. „Das haben wir dem Klub so mitgeteilt“, stellt Berater Kent Karlsen gegenüber fussball.news klar. Sein voller Fokus liege momentan auf dem FC Groningen, bei dem Jenssen noch einen gültigen Vertrag bis 2019 besitzt. Für den Fall des Klassenerhalts hatte sich der FCK eine Kaufoption gesichert, allerdings muss die von Michael Frontzeck trainierte Mannschaft mit 35 Punkten als Tabellenletzter den Gang in die 3. Liga antreten.

Konnte im Abstiegskampf nicht helfen

Jenssen war in 14 Partien dabei und nahm zwischenzeitlich Sonderurlaub, weil eines seiner Kinder erkrankt im Westpfalzklinikum lag. Der ehemalige Nationalspieler, der 39-mal für sein Heimatland auflief, war an keinem Treffer der Pfälzer beteiligt und rückte häufig nur in die Rolle des Mitläufers. Dabei waren die Hoffnungen groß, dass der Rückkehrer an die Leistungen in seiner ersten Zeit von 2013 bis 2016 bei den Roten Teufeln würde anschließen können. Vor allem die Saison 2015/16, als er sieben Treffer erzielte und fünf vorbereitete, war stark – und führte ihn anschließend nach Groningen.

Neuer Trainer in Groningen

Mit dem Start der Vorbereitung am 23. Juni findet sich Jenssen wieder auf dem Groninger Vereinsgelände im nördlichen Teil der Niederlande ein. Danny Buijs wird ab der kommenden Saison neuer Trainer des Eredivisie-Klubs. Er übernimmt das Amt von Ernest Faber, der am Ende nicht mehr auf die Dienste von Jenssen zurückgegriffen hatte. „Beide Seiten freuen sich darauf, sich kennenzulernen“, teilt Karlsen mit.

 

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