Bundesliga

Exklusiv | Bormuth-Berater: „Warten nicht, bis wir angerufen werden“

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Aufgrund seiner Statistenrolle bei Fortuna Düsseldorf hat Robin Bormuth seinem Ärger Luft verschafft. Sein Berater Dr. Chris Richter legt nach.

Der Verdruss, der Robin Bormuth auf die Gemütslage drückt, ist aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten bei Fortuna Düsseldorf durchaus plausibel. Lediglich im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (1:1) wurde der ambitionierte Innenverteidiger von Trainer Friedhelm Funkel eingesetzt – die restlichen Begegnungen musste der 24-Jährige von der Bank oder gar der Tribüne aus verfolgen.

Fortuna will Vertrag verlängern

„Immer draußen zu sitzen ist sehr unbefriedigend“, klagte Bormuth gegenüber der Bild. Schließlich reiße er sich im Training immer den „Arsch auf“ und gebe Vollgas. Angeblich signalisieren die Rheinländer Interesse daran, den am 30. Juni 2020 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Bormuth verfolgt aber offensichtlich einen anderen Plan.

Hohe Wertschätzung bei Klubs

Nach fussball.news-Informationen genießt Bormuth hohe Wertschätzung bei Klubs im In- und Ausland. Das kolportierte Interesse des 1. FC Nürnberg sowie englischen Klubs wollte sein Berater Dr. Chris Richter zwar nicht kommentieren. Richter zeigte sich jedoch ebenfalls missgestimmt, was die sportliche Situation seines Klienten betrifft.

Positive Situation schaffen

„Generell gilt, dass es unsere originäre Aufgabe ist, eine positivere Situation für unseren Spieler zu schaffen. Sicherlich warten wir nicht, bis wir angerufen werden“, teilte Richter auf Nachfrage von fussball.news mit. Diese Aussage befeuert durchaus das Gerücht, wonach Bormuth Fortuna Düsseldorf bereits im Januar verlassen könnte.

Bormuth wechselte im Sommer 2013 aus der Jugendabteilung des SV Darmstadt 98 zur Fortuna, bei der er zum Profi aufstieg und einen gewichtigen Anteil an der Zweitliga-Meisterschaft 2017/18 hatte.

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