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Ex-Real-Präsident Sanz: Henry hatte schon in Madrid unterschrieben

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Auch wenn seine erste Trainerstation bei der AS Monaco ein großes Missverständnis war, ist Thierry Henry eine Legende des modernen Fußballs. Der Angreifer hat vor allem beim FC Arsenal eine Ära geprägt. Dabei hätte seine Karriere einen ganz anderen Verlauf nehmen können. Laut Lorenzo Sanz stand der Franzose einst bei Real Madrid im Wort.

„Als Henry bei Monaco spielte, haben wir ihn von einem Wechsel überzeugt und er hat sogar einen Vertrag unterschrieben“, erklärte der Ex-Präsident der Königlichen gegenüber der YouTube-Show Idolos. Doch als der damals 21-Jährige in die spanische Hauptstadt reisen sollte, sei stattdessen sein Vater vorstellig geworden. „Er sagte, er könne den Verein nicht verlassen. Er hatte Angst vor dem Präsidenten von Monaco.“ Sanz habe Henry sen. versprochen, die Angelegenheit zu klären.

Henry stattdessen zu Juventus

„Doch er war so standhaft in seiner Ablehnung, dass das Geschäft am Ende geplatzt ist“, erklärt der heute 75-Jährige. Stattdessen wechselte Henry im Januar 1999 zu Juventus Turin und nur ein halbes Jahr später zu Arsenal. Bei den Gunners wurde er während seiner acht Jahre im Verein zur absoluten Ikone. Die Blancos holten stattdessen seinen Landsmann Nicolas Anelka und begannen kurze Zeit später, die sogenannten Galacticos zusammenzustellen. Dies geschah allerdings nicht mehr unter Sanz, der im Jahr 2000 die Präsidentschaftswahlen gegen Florentino Perez verlor.

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