Bundesliga

Ex-Profi Fenin geht für Seniorinnen und Senioren einkaufen

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Der ehemalige Frankfurter Fußball-Bundesliga-Profi Martin Fenin (32) engagiert sich in seiner tschechischen Heimat während der Coronavirus-Pandemie im sozialen Bereich. Der ehemalige Torjäger geht im Auftrag des Roten Kreuzes für Seniorinnen und Senioren einkaufen. 

„Man registriert sich in einer App. Dort gibt man an, was man übernehmen kann. Ich gehe einkaufen und besorge Medikamente in der Apotheke“, berichtete Fenin auf der Eintracht-Homepage. Er habe seine Adresse und seine Telefonnummer angegeben. „Falls jemand etwas braucht, kann er mich so kontaktieren. Vom Roten Kreuz bekommt man vorher ein Startpaket mit Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Instruktionen. Abstand halten und so weiter“, so Fenin.

Das Engagement kam beim ehemaligen Spieler der Eintracht nicht von ungefähr. „Meine Mutter ist Ärztin, meine Oma ist Ärztin, beide sind im Dienst. Meine Freundin ist Polizistin, sie ist auch im Dienst. Wie soll ich das sagen? Ich habe mich geschämt, habe nichts gemacht und war zu Hause. Daher wollte ich auch helfen“, betonte Fenin. Er habe sich beim Roten Kreuz in Prag angemeldet: „Dort habe ich einen Ausweis bekommen und bin jetzt im Dienst, falls jemand was braucht.“

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