Bundesliga

Ex-Keeper Starke nimmt Hoeneß wegen Bernat-Kritik in Schutz

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Die denkwürdige Pressekonferenz des FC Bayern am Freitag hinterlässt weiter ihre Spuren. Vor allem der Wortbeitrag von Uli Hoeneß in Richtung von Ex-Außenverteidiger Juan Bernat schlägt hohe Wellen. Der langjährige Ersatztorhüter der Münchner, Tom Starke, verteidigte den Klub-Präsidenten.

„Uli Hoeneß ist bei dieser Aussage ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt worden“, so der 37-Jährige nach dem 3:1-Sieg des Rekordmeisters beim VfL Wolfsburg gegenüber Amazon. „Ich glaube, seine Intention war es nicht, sich gegen Juan Bernat zu äußern, sondern Stellung zu nehmen zur Kritik an der Personalpolitik des Vereins.“ Hoeneß hatte den Spanier mit harten Worten für eine vermeintlich schlechte Leistung in der Champions League gegen den FC Sevilla kritisiert. Dies wurde dem langjährigen Bayern-Boss zum Bumerang, da er im weiteren Verlauf der Pressekonferenz immer wieder Respekt für seine Spieler einforderte.

„Fand die Intention sehr gut“

Heute würde eine andere Formulierung wählen, ist sich Starke sicher. Die von Medien nahezu unisono als peinliche Veranstaltung zerrissene Pressekonferenz hält er insgesamt für ein richtiges Zeichen. „In erster Linie fand ich die Intention der Pressekonferenz sehr gut, sich als Verein klar zu positionieren.“ Die Berichterstattung rund um den Verein sei in letzter Zeit zu großen Ausschlägen unterlegen. „Ich fand es ganz passend vom Verein, in dieser Sache geschlossen aufzutreten.“ Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn ist Starke seit Sommer als Torwart-Trainer im Nachwuchsbereich der Münchner aktiv. Zwischen 2012 und Juni hatte er insgesamt zwölf Pflichtspiele als Ersatz für Manuel Neuer und Sven Ulreich absolviert.

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