Bundesliga

Ex-Bremer Ernst freut sich über den Weg von Werder

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Für Werder Bremen kam die Länderspielpause vermutlich nicht so recht. Schließlich ist die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt augenblicklich voll auf der Höhe. Erste Fans dürften sich an die Double-Saison 2003/04 erinnern. Fabian Ernst, damals ein Protagonist, erfreut sich an der Entwicklung seines Ex-Klubs.

„Momentan sieht das wirklich gut aus“, so der 39-Jährige gegenüber dem Internetportal Mein Werder am Rande des Abschiedsspiels von Per Mertesacker am Samstag. „Es ging stetig ein Stück bergauf und man erkennt den Weg, den der Verein gehen will.“ Ernst absolvierte über 150 Bundesliga-Spiele für die Hanseaten und war Teil der legendären Mittelfeld-Raute von Trainer Thomas Schaaf. Klar, dass er im zentralen Spielfeldbereich besonders hinschaut. „Maximilian Eggestein sticht sicherlich hervor. Aber den Verlust von Thomas Delaney hat Werder mit Davy Klaassen auch sehr gut aufgefangen“, urteilt er über seine Nachfolger.

„Es ist eine Momentaufnahme“

Dem 24-fachen Nationalspieler ist allerdings klar, dass sich Bremen für den starken Auftakt in die Saison noch nichts kaufen kann. „Wir können das alle realistisch einschätzen, dass das eine Momentaufnahme ist und ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen kann, wenn man nicht stetig seine Leistung abruft.“ Die Qualität in der Bundesliga sei sehr dicht, analysiert er. Für Ernst kommt es am kommenden Wochenende zu einer besonderen Partie. Bremen trifft auf seinen anderen Ex-Klub Schalke 04. Im Vergleich sieht er die Grün-Weißen aktuell vorne. „Bremen spielt den schöneren Fußball. Schalke spielt seit relativ langer Zeit sehr kontrolliert und nicht wirklich spektakulär.“ Die Tabelle gibt Ernst Recht: Die Königsblauen stehen trotz zweier Siege in Serie auf Rang 15.

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