Bayer 04 Leverkusen

„Es muss etwas passieren“: Völler von Wendell-Ausrutschern genervt

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Bayer Leverkusen hat am Samstag mit einer 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach weiteren Boden auf die Bundesliga-Spitze verloren. Die Werkself ist inzwischen bis auf Platz zehn abgerutscht. Eingeleitet hatte die Heimpleite eine unglückliche Aktion von Wendell, die Rudi Völler verärgert.

Im Zweikampf mit Gladbachs Marcus Thuram hatte der Brasilianer seine Standfestigkeit verloren. Er rutschte auf dem Untergrund zu Boden, ebnete dem Franzosen so freie Bahn für eine Torvorlage auf Oscar Wendt. „Deshalb wird es eine Torchance“, zitiert Sport Bild Völler. Seine Verärgerung sei deshalb so groß, weil der Linksverteidiger schon häufiger Standprobleme gehabt habe. „Solche Dinge sind oft spielentscheidend“, sagt Völler gar. Seine Forderung lautet daher: „Es muss etwas passieren.“ Gemeint ist wohl der dringende Rat des Sportchefs, Wendell möge sich neues Schuhwerk zulegen.

Werkself schwächt sich zu oft selbst

Dem Magazin zufolge könnte sich der 26-Jährige auch schlicht ‚verwaxt‘ haben. Demnach ließ er wohl zu dünne Stollen an die Sohlen seiner Nike-Treter montieren. Auf dem glitschigen Boden der verregneten Heimspielstätte von Bayer Leverkusen war das wohl keine gute Wahl. Es passt durchaus ins Bild, das die Werkself zuletzt abgegeben hat. Sie schwächt sich zu oft selbst, wie auch Wendell-Vordermann Leon Bailey mit einer Tätlichkeit in der letzten Spielminute gegen Gladbach. Seit Ende September gelang den Rheinländern nur ein Sieg im DFB-Pokal. In der Champions League ist Leverkusen neben Atalanta Bergamo gar das einzige Team, das noch keinen Punkt holte. Ob es am heutigen Mittwochabend daheim gegen Atletico Madrid besser wird, hängt wohl nicht nur von Stollen an den Schuhen an den Füßen von Wendell ab.

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