Borussia Mönchengladbach

„Es gibt Härtefälle“: Hecking über neuen Konkurrenzkampf in Gladbach

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Borussia Mönchengladbach hat vor der Länderspielpause einen beeindruckenden 3:0-Sieg beim FC Bayern eingefahren. Es war ein gelungener Abschluss eines starken Starts in die neue Saison. Der Tabellendritte zehrt unter anderem vom größeren Konkurrenzkampf in seinem Kader. Auch wenn der für Trainer Dieter Hecking auch unangenehme Folgen hat.

„Es gibt sogenannte Härtefälle“, erklärte der 54-Jährige vor der Partie gegen Mainz 05 am Sonntagabend. „Es wird nie auf Gegenliebe treffen, wenn ich den Spielern mitteilen muss, dass ich sie diesmal nicht berufe“. Gerade, da jetzt mit Ausnahme von Raffael der gesamte Kader zur Verfügung steht, muss der langjährige Profi einigen seiner Schützlinge schlechte Nachrichten übermitteln. „Aber das sind die Dinge, die es braucht, um erfolgreich Fußball zu spielen“, stellt Hecking klar. Freilich wünsche er sich hohe Akzeptanz für seine Entscheidungen.

„Wir brauchen jeden Einzelnen“

Er wisse allerdings, dass er zuletzt mit ihnen auch Glück hatte. „Es wird vielleicht nicht immer so gut laufen wie in München“, so Hecking. Zudem werde es neue Verletzungen und somit neue Chancen für Spieler geben, die aktuell keine guten Aussichten auf große Spielanteile haben. „Wir brauchen jeden Einzelnen“, ist sich der gebürtige Castrop-Rauxeler sicher. Derweil möchte Hecking angesichts der wachsenden Euphorie um seine Mannschaft nicht den Spielverderber geben. „“Warum sollte ich sie bremsen? Die kann uns ja auch tragen“, so der 54-Jährige. Nach zwei Spielzeiten ohne internationalen Wettbewerb wünschen sich die Anhänger der Fohlen eine Rückkehr nach Europa. Angesichts der aktuellen Leistungen der Gladbacher Mannschaft scheint das kein unrealistisches Ziel.

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