Bundesliga

„Es fehlen Nuancen“: Hütter-Aussage beunruhigt das Eintracht-Umfeld

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Krise? Abstiegsangst? Während sich das Umfeld von Eintracht Frankfurt beunruhigt zeigt, geben sich die Verantwortlichen betont gelassen. Trainer Adi Hütter sorgte mit seiner Aussage bei Kritikern aber für Verwunderung.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Adi Hütter strahlt auch nach vier Bundesliganiederlagen in Serie weiterhin Ruhe aus. Eine öffentliche Abrechnung mit der Mannschaft? Das Ausrufen des Abstiegskampfes oder Krisenmodus? Nein! Der Trainer wollte diese Worte noch nicht aussprechen. „Da kann jeder Worte in den Mund nehmen, wie er will“, sagte der Österreicher bei der Video-Pressekonferenz auf Nachfrage von fussball.news.

Keine Krise, aber…

Angesichts von 28 Punkten und nur noch fünf Zählern Vorsprung auf Relegationsrang 16 gab der 50-Jährige allerdings zu: „Wir sind nicht zufrieden mit der aktuellen Situation. Das Spiel gegen Gladbach hat uns noch einmal aufgezeigt, dass einiges fehlt.“ Die Anfangsphase habe seine Mannschaft bei der 1:3-Niederlage komplett verschlafen, das Ergebnis konnte gegen einen starken Gegner nicht mehr gedreht werden.

Hütter sieht fehlende Nuancen – und beunruhigt das Umfeld

Hütter stärkte das Team der Hessen dennoch: „Ich rede weiterhin von einer Mannschaft, die gut unterwegs ist. Es fehlen Nuancen, damit Selbstvertrauen und Ergebnisse zurückkommen.“ Für diese Aussage erntete der Eintracht-Coach heftigen Gegenwind auf der Diskussionsplattform Twitter. Die kritische Anhängerschaft des Bundesligisten sorgt sich um den Klub und wünscht sich eine andere Kommunikation.

Komplizierte Eintracht-Saison

Nach drei überaus erfolgreichen Spielzeiten mit DFB-Pokal-Finale, DFB-Pokal-Sieg, Europa-League-Halbfinale und großem Abstand zu den unteren Rängen, erlebt die Eintracht eine komplizierte Saison. Die Frankfurter kamen bislang national nicht so richtig ins Rollen, stets setzte es einen Rückschlag. Und dennoch: Die tabellarische Situation ist unangenehm, doch das Ausrufen des Abstiegskampfes käme zu früh.

Ausrufen des Abstiegskampfes käme zu früh

Eine Patrone wäre verschossen und ob die Profis diese Aussagen angesichts der Ausgangslage tatsächlich ernst nehmen würden, ist doch mehr als fraglich. Nach der Partie beim FC Bayern München warten die Duelle auf Augenhöhe. Im Gegensatz zur Hinserie, als nebenbei noch drei hochintensive, auch mental kraftraubende Europa-League-Partien absolviert werden mussten, ist das Team diesmal wesentlich frischer, um die für den Klassenerhalt nötigen Punkte schnellstmöglich zu sammeln.

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