2. Bundesliga

Erst zwei Heimtore: Hannover-Trainer Slomka nimmt sein Team in die Pflicht

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Am kommenden Spieltag darf Hannover 96 auswärts beim Karlsruher SC antreten. In der Fremde läuft es bei den Niedersachsen in der 2. Liga bislang deutlich besser. Die Heimschwäche dagegen nimmt beinahe schon groteske Züge an. Trainer Mirko Slomka nimmt seine Mannschaft in die Pflicht.

Wann platzt er, der berühmte Knoten? Hannover 96 hat in fünf Heimspielen nur drei Punkte gesammelt, dabei zwei (!) mickrige Törchen erzielt und schon deren acht kassiert. Man mag es sich denken: In der Heimtabelle liegen die Niedersachsen damit auf dem letzten Rang. Das ist freilich zu wenig für den Anspruch des Traditionsvereins, der im Optimalfall den Wiederaufstieg schaffen wollte.

Kopfproblem bei Hannover?

Inzwischen geht es um das kurzfristige Ziel, eine Partie vor eigenem Publikum zu gewinnen. „Wir wollten den Fans etwas bieten, insbesondere Tore. Aber es geht nicht leichter von der Hand, je mehr Chancen man vergibt“, benannte Mirko Slomka im kicker das große Defizit seiner Mannschaft. Es riecht nach Kopfproblem! Gegen den am vergangenen Spieltag bieder auftretendenden VfL Osnabrück gelang erneut kein Erfolgserlebnis, wieder stand die Null auf der falschen Seite.

Gute Ansätze – wenig Ertrag

In Ansätzen sieht das Spiel der Niedersachsen, denen der Last-Minute-Neuzugang Marc Stendera gut tut, gefällig aus. Doch im letzten Drittel fehlen Durchschlagskraft, Überzeugung – und der nötige Instinkt? Slomka stellte fest: „Es gab viel Bälle, die quer vors Tor gelaufen sind, aber keiner war da.“ Der Coach nahm die gesamte Team in die Pflicht: „Ich erwarte, dass dort jemand steht und der Fuß mal da ist. Wir müssen da sein und die Bälle reinmachen.“

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