2. Bundesliga

Erfolgsprämien: So teuer würde der Aufstieg für den HSV

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Der Hamburger SV überwintert in der 2. Bundesliga auf Tabellenplatz eins. Trotz des Dämpfers zum Jahresausklang bei Holstein Kiel (1:3) bleibt der Klub auf Kurs direkter Wiederaufstieg. Der brächte wirtschaftliche Entlastung mit sich, würde aber gleichzeitig erneute Lücken beim HSV reißen.

Wie Sport Bild berichtet, müssten die Rothosen im Erfolgsfall Prämien von insgesamt drei Millionen Euro einkalkulieren. Demnach habe Sportchef Ralf Becker viele Verträge mit erfolgsabhängigen Parametern versehen. Er musste den Etat des einstigen Bundesliga-Dinos mehr als halbieren, so das Magazin, und habe deswegen niedrigere Grundgehälter vereinbart. So sollen etwa die HSV-Mittelfeldspieler Lewis Holtby, Aaron Hunt und Orel Mangala einen großen Teil der Prämien ausmachen. Ex-Nationalspieler Holtby winken demnach etwa 250 000 Euro. Bei Leihspieler Mangala sollen es 200 000 Euro sein, rund die Hälfte seines Grundgehalts.

Wolf würde 120 000 Euro kassieren

Trainer Hannes Wolf werde hingegen im Erfolgsfall vergleichsweise günstige 120 000 Euro kassieren. Der 37-Jährige hatte das Amt allerdings auch erst Ende Oktober von Christian Titz übernommen. Der ehemalige Erfolgstrainer in der Nachwuchsabteilung von Borussia Dortmund (drei Meisterschaften in Folge mit der U17 und U19) gewann vor der Niederlage in Kiel sieben seiner ersten acht Spiele für den HSV. Ab dem Wochenende bereitet er sein Team in La Manga (Spanien) auf die Rückrunde vor. Das erste Pflichtspiel steht für den 30. Januar auf dem Programm. Es geht für den HSV gegen den abstiegsbedrohten SV Sandhausen.

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