Borussia Mönchengladbach

Elfmeter-Wirrwar bei Gladbach: „Spricht auch für die Mannschaft“

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Borussia Mönchengladbach hat sich am Samstag mit einem 3:0-Sieg bei der TSG Hoffenheim in der Spitzengruppe der Bundesliga festgebissen. Im Mittelpunkt standen bei gleich zwei Szenen Schiedsrichter Harm Osmers und sein Videoassistent. Bei einem letztlich zurückgenommenen Strafstoß war das Wirrwar groß.

Von Marco Rose zum Schützen bestimmt war Alassane Plea, den Ball schnappte sich jedoch Breel Embolo. „Ich habe dann schon auch von draußen etwas zu sagen und versuche, Input zu geben“, zitiert die Rheinische Post den Trainer von Gladbach. Der planmäßige Schütze hatte jedoch kein Problem damit, seinen Schweizer Sturmkollegen antreten zu lassen. Und nötigte Rose so durchaus Respekt ab. „Das spricht auch für die Mannschaft. Und in dem Moment nehme ich mich auch voll zurück und stehe hinter der Entscheidung.“

„Nächstes Mal bitte auf den Trainer hören“

Freilich kam es nicht zum Test, ob das Vertrauen von Plea und letztlich auch Rose gerechtfertigt war. Schließlich nahm Osmers seine Entscheidung zurück, was durchaus strittig war. „Wenn es nicht gut geht, würde ich schon sagen, dass sie beim nächsten Mal bitte auf den Trainer hören“, baut Ex-Profi Rose jedenfalls für den nächsten Fall vor. In der laufenden Spielzeit hat Borussia Mönchengladbach noch keinen Strafstoß ausführen dürfen. In der Vorsaison traten Thorgan Hazard und Jonas Hofmann wettbewerbsübergreifend insgesamt acht Mal an, vergaben gleich drei Versuche. Aus dem aktuellen Aufgebot haben neben Hofmann nur Lars Stindl (null von zwei verwandelt) und Raffael (drei von drei) in Pflichtspielen bereits bei Strafstößen für Gladbach die Verantwortung übernommen.

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