Bundesliga

Eintracht-Vereinslegende Grabowski vermisst Effizienz der „Büffelherde“

on

Jürgen Grabowski, der wegen einer Niereninsuffizienz gesundheitlich angeschlagen ist, hat das Geschehen bei Eintracht Frankfurt stets im Blick. Nicht nur die Vereinslegende vermisst die „Büffelherde“, die in der vergangenen Saison 2018/19 europaweit für Aufsehen gesorgt hat.

Bas Dost, Goncalo Paciencia und Andre Silva sind natürlich keine schlechte Sturmreihe. Allerdings konnten sie aus verschiedenen Gründen – Verletzungspech, Formschwäche, zu ähnliche Spielertypen – nicht auf Topniveau performen. „Die Eintracht hat halt auch viel Qualität im Sturm verloren“, sagte Jürgen Grabowski im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Grabowski vermisst die „Büffel“

Die Vereinslegende erinnerte an die tolle Quote der „Büffelherde“ in der Vorsaison: „Ante Rebic, Sebastien Haller und Luka Jovic haben vergangene Spielzeit in allen Spielen 57 Tore erzielt. Die fehlen ganz einfach. So was ist nicht zu ersetzen.“ Doch Grabowski sieht bei den Hessen ein weiteres großes Problem.

Eintracht zu leicht ausrechenbar

„Die Gegner haben sich inzwischen auf das Spiel der Eintracht eingestellt. Die Flügelspieler Danny da Costa und Filip Kostic, der ein Garant für Spielkultur ist und große Klasse besitzt, kommen über die Flügel nicht mehr so ungehindert durch wie zuletzt, und auch das ist ein Grund dafür, dass die Stürmer nicht mehr so viel treffen“,  so der 75-Jährige, der vor allem die Effizienz der Vorgänger vermisst: „Die ‚Büffel‘ haben doch oft aus einer halben Chance das 1:0 gemacht, dann musste der Gegner kommen, und die Eintracht konnte kontern. Perfektes Spiel.“

Grabowski sorgt sich nicht um Klassenerhalt

So aber gab es in den wichtigen Partien gegen Borussia Mönchengladbach (2:4), den FC Schalke 04 (0:1), VfL Wolfsburg (0:2) oder SC Freiburg (0:1) Nackenschläge, von denen sich das Team nicht mehr erholte: „Und jetzt gerät die Eintracht stattdessen häufig in Rückstand. Das macht es kompliziert.“ Der Blick auf die aktuelle Tabelle sei daher, so Grabowski, auch „anders als erwartet“. Seine Prognose fällt jedoch nicht düster aus: „Mit dem Bundesligaabstieg wird die Eintracht aber nichts zu tun haben, dazu steckt zu viel Qualität im Team. Ich hoffe stark, dass es nach der Winterpause wieder besser für die Eintracht läuft.“

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.