Bundesliga

Eintracht-Trainer Hütter mit Sonderlob für „tolle Verpflichtung“ Kostic

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Für Eintracht Frankfurt kommt die Länderspielpause vermutlich ungelegen. Mit drei Siegen in der vergangenen englischen Woche gegen Hannover 96, Lazio Rom (jeweils 4:1) und bei der TSG Hoffenheim (2:1) ist die Mannschaft von Trainer Adi Hütter ins Rollen gekommen. Ein Faktor dabei: Neuzugang Filip Kostic.

Der Serbe blüht beim amtierenden DFB-Pokalsieger in ungewohnter Rolle regelrecht auf. Seit einigen Wochen gibt er den offensivstarken linken Flügelverteidiger im System mit Dreierkette des österreichischen Chefcoachs. Mit durchschlagendem Erfolg, wie starke Leistungen gegen Lazio oder Hoffenheim bestätigen. Gegen die Italiener gelang ihm sein erster Treffer im Frankfurt-Dress, im Kraichgau steuerte er eine Vorlage für Luka Jovic bei. „Kompliment an ihn, wie er sich zuletzt präsentiert hat“, zitiert die Bild-Zeitung Hütter. „Das ist eine tolle Verpflichtung. Er ist ein guter Junge, der sich in Frankfurt pudelwohl fühlt.“

Hütter über Schubladendenken gegenüber Kostic

Bei der Verpflichtung von Kostic schlug dem 25-Jährigen durchaus große Skepsis seitens der Frankfurter Anhängerschaft entgegen. Schließlich gilt der Flügelspieler als eines der Sinnbilder für den Niedergang des Hamburger SV. Die Rothosen verpflichteten ihn im Sommer 2016 mit großen Ambitionen für 14 Millionen Euro. Zwei Jahre und nur 15 Torbeteiligungen in 65 Pflichtspielen später stieg der Klub ab. „Wenn du in Schubladen steckst, ist es schwierig wieder heraus zu kommen“, so Hütter dazu. „Aber er ist in eine Mannschaft gekommen, die ihm hilft, zu zeigen, dass er ein wichtiger Spieler ist.“ Nun zahle der WM-Teilnehmer es mit Leistung zurück. Die Hessen besitzen nach zweijähriger Leihe des 27-fachen Nationalspielers eine Kaufoption.

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