Bundesliga

Eintracht-Startelf gegen Union: Diese kniffligen Entscheidungen muss Hütter treffen

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Die Startaufstellung von Eintracht Frankfurt erraten? Woche für Woche kann Trainer Adi Hütter Beobachter des Vereins vor eine schwierige Aufgabe stellen. Die Hessen haben inzwischen einen deutlich breiteren Kader zur Verfügung und es kann viel rotiert werden. Auch gegen den 1. FC Union Berlin wird es daher bei der Aufstellung wieder Härtefälle geben.

Kevin Trapp, Filip Kostic, Makoto Hasebe und Martin Hinteregger: Dieses Quartett kann aktuell als gesetzt bezeichnet werden, Andre Silva und Daichi Kamada befinden sich auf dem Weg dorthin. Ansonsten aber tobt der Konkurrenzkampf auf allen Positionen bei Eintracht Frankfurt. Auch gegen den 1. FC Union Berlin gibt es am Freitag einige Fragen zu beantworten.

Startet Hütter wieder mit Toure – oder rückt Kapitän Abraham in die Startelf?

Adi Hütter werde David Abraham auch in dieser etwas schwierigeren persönlichen Phase „nicht fallen lassen“. Allerdings hat Almamy Toure mit einem ordentlichen Auftritt gegen Borussia Dortmund Pluspunkte sammeln können. Kapitän Abraham muss daher wohl weiter auf der Bank Platz nehmen. Keine Rolle spielt in den Überlegungen offenbar Evan N’Dicka, der sich als Linksfuß mit Martin Hinteregger duellieren – und aktuell hinten anstellen muss.

Durm in der Pole-Position? Da Costa und Chandler drängen in die erste Elf

Erik Durm hat gegen seinen Ex-Klub eine solide Partie absolviert und seine rechte Seite dicht gehalten. Auf Nachfrage von fussball.news, ob er sich nun in der „Pole-Position“ befinde, sagte Hütter: „Wer mich kennt, weiß, dass ich Konkurrenzkampf gerne mag. Das forcieren, fördern, fordern ist wichtig.“ Sprich: Timothy Chandler konnte nach seiner Einwechslung ebenfalls überzeugen und gab die Flanke, die anschließend zum 2:2 gegen den BVB führte. Und Danny da Costa? Der Dauerbrenner der SGE im Vorjahr muss beißen und um seinen Stammplatz kämpfen. Die aktuell anstehende englische Woche wird auch ihn wieder in die erste Mannschaft spülen. Ob schon gegen die Eisernen, ist aber fraglich.

Viel Auswahl im Zentrum

Ausgehend vom typischen 3-3-1-1-2-System, rangeln auf dem Papier zehn Akteure um drei freie Plätze im Zentrum. Freilich: Nils Stendera, Sahverdi Cetin und Jonathan de Guzman haben aktuell wohl nur minimale Chancen auf Einsätze, auch für Lucas Torro wird es ganz schwierig. Dennoch kann Hütter auch auf dieser Position ordentlich rotieren: Gelson Fernandes und Dominik Kohr wollen sich im defensiven Mittelfeld behaupten. Gegen Union könnte Kohr starten, der anschließend wegen Gelb-Rot-Sperre die Europa-League-Partie bei Vitoria Guimares verpasst. Da Sebastian Rode nach Knieprellung wohl noch komplett geschont wird und für Mijat Gacinovic ein Startelfeinsatz nach Adduktorenproblemen zu früh kommt, sind Djibril Sow und Daichi Kamada höchstwahrscheinlich erste Wahl.

Wann wird Dost fit?

Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic sind nicht mehr da – dennoch stellt sich auch der Angriff der Hessen nicht von alleine auf. Talent Dejan Joveljic spielt zwar noch keine übergeordnete Rolle in den Planungen und benötigt Zeit. Doch Bas Dost arbeitet mit Hochdruck daran, seine konditionellen Rückstände aufzuholen. Aktuell steht dem Niederländer die Joker-Rolle wohl besser zu Gesicht. Silva punktete nicht nur mit seinem Tor gegen den BVB, sondern auch spielerisch, Nebenmann Goncalo Paciencia hat einen Entwicklungssprung gemacht und war bereits an vier Treffern in der Bundesliga beteiligt.

So könnte die Eintracht auflaufen: Trapp – Hasebe – Hinteregger, Toure – Durm, Kohr, Kostic – Sow – Kamada – Silva, Paciencia.

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