Bundesliga

Einstieg der Deutschen Bank? Eintracht plant Vorstoß in eine neue Dimension

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt übernimmt ab der Saison 2020/21 die Rechte für den Betrieb des Stadions. Wechselt der Namengeber nach 15 Jahren? Berichte über Verhandlungen mit der Deutschen Bank stimmen auch laut Informationen von fussball.news. Stoßen die Hessen in eine neue finanzielle Dimension vor?

Das Rennen um die Namensrechte am Stadion von Eintracht Frankfurt ist weiterhin offen. Der Klub führt nach fussball.news-Informationen zwar aussichtsreiche Gespräche mit der Deutschen Bank, doch auch die Commerzbank befindet sich weiterhin im Rennen. Aber das Angebot der Deutschen Bank gilt als das finanziell lukrativste, es wäre für den Traditionsverein gleichbedeutenden mit einem Vorstoß in eine neue wirtschaftliche Dimension.

Deutsche Bank will als Sponsor einsteigen

Dabei geht es dem Geldinstitut wohl nicht nur um das Stadion selbst. Offenbar plant die Deutsche Bank ein groß angelegtes regionales Engagement und will sich die Rechte am gesamten Vereinsgelände sichern. Für die Eintracht wäre dieser Deal, wie fussball.news erfahren hat, ein Meilenstein. Im Zuge der Eigenvermarktung wirden die Frankfurter insgesamt Kosten in Höhe von 14 bis 15 Millionen Euro zu tragen haben. Dies bestätigte Vorstand Axel Hellmann der Frankfurter Rundschau. Die Einnahmen müssen also weiter gesteigert werden.

Nicht automatisch die „Deutsche-Bank-Arena“

Umso wichtiger ist das finanzielle Fundament! Ein positiver Aspekt für die Frankfurter ist dabei die Offenheit der Deutschen Bank. So soll der Stadionname nicht automatisch „Deutsche-Bank-Arena“ lauten, der Klub darf die Farbgebung innerhalb der Arena wohl selbst bestimmen. Sprich: Raus mit den blauen Sitzschalen, hin zu den Vereinsfarben Schwarz-Weiß-Rot.

Deutsche Bank will sich in der Region ausbreiten

Wie die Deutsche Bank, die an vielen Fronten Probleme zu bewältigen hat, ein Engagement nach außen hin verkaufen kann, steht noch auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Das Unternehmen würde sein Sponsoring bei der Eintracht allerdings mit großer Euphorie ausfüllen. Die Deutsche Bank will wieder positiver wahrgenommen werden und sich in der Region ausbreiten.

Eintracht äußert sich nicht

Fix ist allerdings noch nichts, doch der 150 Jahre alte Konzern soll sich in die erste Position geschoben haben. Eintracht Frankfurt wollte sich auf Nachfrage von fussball.news dazu aber nicht äußern. Dem Vernehmen nach bastelt der hessische Traditionsverein aber an einem Deal, der die bisherigen vier Millionen Euro – die 15 Jahre lang in Richtung Kassen der Stadt geflossen sind – übertreffen soll.

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