1. FC Nürnberg

„Einfach nur Unruhestiften“: Palikuca zum vermeintlichen Aus von Keller

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Vor dem Saisonfinale brennt beim Club der Baum. Diesen Eindruck jedenfalls erwecken Medienberichte über ein vermeintlich beschlossenes Aus von Jens Keller als Cheftrainer des 1.FC Nürnberg. Andere Meldungen suggerieren, dass auch Robert Palikuca seinen Hut wird nehmen müssen. Der wäre aktuell aber derjenige, der Keller von seinen Aufgaben entbinden müsste.

Der Übungsleiter genieße jedoch „das Vertrauen der Mannschaft und mein Vertrauen“, tut der Kroate gegenüber der Süddeutschen Zeitung Kund. „Alles andere ist einfach nur Unruhestiften.“ Ein klarer Hinweis etwa an die Bild-Zeitung, die zuerst von der angeblich feststehenden Demission von Keller berichtet hatte. Das Boulevardblatt mutmaßte gar, Keller könne gegebenenfalls schon für die Relegationsspiele nicht mehr amtieren, sofern Nürnberg in denen antreten muss. Dies entscheidet sich am Sonntag für den FCN bei Holstein Kiel, in Verbindung mit dem Ergebnis des Karlsruher SC bei der SpVgg Greuther Fürth.

„Normal, dass meine Arbeit hinterfragt wird“

„Wir tun gut daran, uns voll auf das Spiel zu konzentrieren“, sagt Palikuca. Wobei auch ihm klar sein dürfte, das sich Personaldiskussionen nicht so leicht abschalten lassen. Dass die sich auch um seine Stellung drehen, findet der Ex-Profi nachvollziehbar. „Es war kein gutes Jahr, und wenn es kein gutes Jahr war, dann ist es normal, dass auch meine Arbeit als Verantwortlicher hinterfragt wird“, so Palikuca. Von seiner eigenen Beurlaubung geht er dabei aber keineswegs aus. Er sei in den Planungen für die kommende Saison weiterhin aktiv eingebunden. Und der 1.FC Nürnberg sei „in vielen Sachen schon sehr klar“. Worin die bestehen, wird womöglich ab Montag deutlich. Oder erst infolge des Rückspiels in der Relegation am 11. Juli.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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