Bundesliga

Eggestein warnt: „Nach unten geht es ganz schnell“

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Nur ein Sieg aus den letzten acht Bundesliga-Spielen – bei Werder Bremen haben sie längst Abstand von den Europapokal-Ambitionen genommen, die noch vor der Saison artikuliert wurden. Die Grün-Weißen sind inzwischen im Souterrain der Tabelle angekommen, was Maximilian Eggestein dazu veranlasst, den Alarmknopf zu betätigen.

Im April dieses Jahres verlängerte Maximilian Eggestein seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2023. Die Hoffnung des Youngsters war freilich groß, in dieser Saison um die internationalen Plätze mitspielen zu können. Weit gefehlt. Sieben sieglose Spiele in Folge ließen Eggestein und Co. auf den 14. Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga abrutschen. Der 22-Jährige schlägt Alarm.

Zwei Punkte auf Relegationsplatz

„Wir haben einfach zu wenig Punkte. Wir müssen schleunigst anfangen zu punkten, damit wir nicht wieder in diese Bereiche kommen, in denen wir vor zwei, drei Jahren noch waren und aus denen wir eigentlich weg wollten“, sagte Eggestein im Sport1-Podacast Lieber Fußball. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt lediglich zwei Punkte, warnte der ambitionierte Mittelfeldmann: „Wir dürfen uns auf gar keinen Fall zurücklehnen und sagen, nach oben geht jetzt sowieso nichts mehr. Denn nach unten geht es ganz schnell.“

BVB- und Bayern-Interesse? Kein Kommentar

Bevor Eggestein seinen Vertrag am Osterdeich verlängert hatte, wurde unter anderem Borussia Dortmund und dem FC Bayern Interesse nachgesagt. „Da kann und möchte ich nichts zu sagen. Das fliegt mir dann wieder um die Ohren irgendwann“, sagte er. Einen typischen Karriereplan habe er nicht in der Schublade liegen. Stattdessen stehe und falle vieles mit der Mannschaftsleistung. „Ich habe nicht das Ziel, dass ich bis 26 international gespielt habe“, sagte Eggestein, der betont, dass er gerne wieder bei der Nationalmannschaft dabei wäre, es dafür aber erst mal wieder in Bremen laufen müsse: „Deswegen geht es erstmal darum, sich auf die Situation in Bremen zu konzentrieren.“

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