Bundesliga

Eggestein: „Eine gewisse Verunsicherung ist da“

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Werder Bremen hat am Samstag gegen Angstgegner FC Bayern das 16. Bundesliga-Spiel in Serie verloren. Aus den vergangenen fünf Partien gelang dem Team nur ein Remis beim SC Freiburg. Maximilian Eggestein will die Situation nicht überbewerten, aber auch nicht schönreden.

„Machen wir uns nichts vor: Wenn man fünf Spiele nicht gewinnt, ist eine gewisse Verunsicherung da“, so der Mittelfeldmann gegenüber dem kicker. „Wir sind weit entfernt von dramatischen Situationen, die ich hier auch schon erlebt habe, als es wirklich um die nackte Existenz ging“, sagt er allerdings auch. Sofern den Hanseaten bis Ende der Hinrunde noch einige Punkte einführen, würde Eggestein immer noch von einer gelungenen Halbserie sprechen. Das Programm hat es allerdings in sich: Werder trifft noch auf auswärts auf Borussia Dortmund und RB Leipzig, empfängt die TSG Hoffenheim.

Kein besonderer Druck durch Kohfeldts Ansage

Da wird die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am Freitagabend durchaus zu so etwas wie einem Pflichtsieg. Den fordert auch Trainer Florian Kohfeldt ein. „Wir wissen sowieso alle um die Bedeutung dieses Spiels“, so Eggestein. „Da braucht uns keiner zu sagen, dass wir gewinnen müssen.“ Dennoch wisse die Mannschaft um die Schwere der Partie. Schließlich gelang der Fortuna zuletzt ein Punkt beim FC Bayern. Besonderen Druck verspüre das Team aufgrund der forschen Herangehensweise von Kohfeldt allerdings nicht, so der 21-Jährige. Auch die gesteigerte Erwartungshaltung insgesamt sei kein Faktor für die Misere der letzten Wochen.

„Das hat uns niemand aufgedrückt“

Vor der Saison hatte Bremen offensiv einen Platz im Europapokal angepeilt. „Wir wollten uns als Mannschaft ein hohes Ziel stecken, das hat uns niemand aufgedrückt“, erklärt Eggestein. Wir sind jetzt ja auch nicht meilenweit entfernt.“ Tatsächlich trennen Werder auf Rang neun drei Punkte von Hoffenheim auf Platz sechs. „Und ich kann nicht feststellen, dass uns dieser Anspruch, den wir nach wie vor haben, belastet.“ Eggestein selbst gehört in der laufenden Saison zu den Senkrechtstartern der Liga. Experten wie Dietmar Hamann sehen in ihm deshalb einen kommenden Nationalspieler.

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