Bundesliga

Eggestein-Abgang? Baumann: „Nicht unser Plan“

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Johannes Eggestein hat zuletzt keinerlei Rolle mehr bei Werder Bremen gespielt, doch an einen Verkauf denken die Verantwortlichen nicht. Ein Gespräch nach den Relegationsspielen soll die Zukunft des Eigengewächses klären.

In einer mehr als enttäuschenden Saison von Werder Bremen haben viele Spieler in grün-weiß ihr vorhandenes Potenzial nicht ausschöpfen können. Einer der tragischsten Fälle: Johannes Eggestein. Das Werder-Eigengewächs ist in der vergangenen Saison noch auf 23 Liga-Einsätze und sechs direkte Torbeteiligungen gekommen – in dieser Saison sollte der endgültige Durchbruch gelingen, doch stattdessen ist der 22-Jährige seit neun Partien nicht einmal mehr Teil des Spieltagskaders. Nur vier Startelfeinsätze stehen in der Spielzeit 2019/20 zu Buche.

Baumann: Sind weiterhin von ihm überzeugt

Genug Gründe also, dass sich Eggestein, dessen Vertrag 2022 ausläuft, ernsthafte Gedanken über seine Zukunft machen sollte. Schließlich befindet sich der Stürmer in einem Alter, in welchem einem nur Spielpraxis weiterbringt. Wenn es nach den Bremer Verantwortlichen geht, ist ein Verkauf keine Option. „Im Fußball sollte man nie etwas ausschließen, aber das ist nicht unser Plan“, erklärte Sportchef Frank Baumann Bild. „Wir haben mit Jojo besprochen, dass wir uns nach der Saison in Ruhe zusammensetzen werden. Dann werden wir sehen, wie er die Situation sieht und wie unser Kader besetzt ist. Von unserer Seite ist grundsätzlich die Überzeugung da, dass Johannes seine Qualitäten auch in der Bundesliga einbringen kann.“

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