Borussia Mönchengladbach

Eberl kann Verkäufe nicht ausschließen: „Gefahr ist immer da“

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Borussia Mönchengladbach hat sich nach einem Drittel der Saison ganz oben eingegliedert und belegt den zweiten Rang hinter dem Namensvetter aus Dortmund. Manager Max Eberl gibt bei Sky dennoch zu, dass die Fohlenelf „Transfer-Angriffe“ von Topklubs nicht wird abwehren können.

„Mit Ausnahme des FC Bayern München muss jeder Klub Angst davor haben, dass seine besten Spieler weggekauft werden“, stellte Max Eberl klar. Auch Borussia Dortmund, die zweite Macht im deutschen Fußball, konnte sich nicht wehren, wenn der FC Bayern, FC Barcelona oder Arsenal anklopften und Spieler haben wollten. „Die Gefahr ist immer da, dass deine Stars bei Erfolg ‚attackiert‘ werden und größere Klubs mit utopischen Summen locken“, so der Manager.

Gladbach kein Ausbildungsverein

Es sei dann wichtig, „sich in die Augen zu schauen“ und die Frage zu beantworten: „Ist es möglich, den Spieler zu halten oder macht es keinen Sinn?“ Eberl könne Verkäufe zwar nicht ausschließen, er sehe Gladbach allerdings nicht als klassischen Ausbildungsverein, der Akteure nur deshalb hole um sie dann für viel Geld abzugeben: „Wir kaufen ausschließlich Spieler für den eigenen Erfolg.“

Stars haben langfristige Verträge

Mit Blick auf die kommende Sommertransferperiode kann Eberl aktuell ganz entspannt bleiben. Die Mannschaft spielt erfolgreich und von den Topstars läuft kein Kontrakt aus. Die schwierigsten Entscheidungen werden wohl bei Jonas Hofmann und Thorgan Hazard getroffen werden müssen. Ihre Verträge enden 2020 und es gilt abzuwägen, wie lange man pokert oder ob nach dem Ende der Spielzeit ein gutes Angebot angenommen wird.

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