Borussia Mönchengladbach

Eberl hofft auf Fortsetzung des Gladbach-Laufs gegen früheres „Vorbild“ Bremen

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Die Protagonisten von Borussia Mönchengladbach dürften den Ausgang des Bundesliga-Schlagers zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Durch den Sieg der Münchner steht bereits fest, dass die Fohlen die Länderspielpause als Spitzenreiter verbringen werden. Die eigenen Leistungen sind dabei für Max Eberl aber schon genug Grund zur Freude.

„Die Mannschaft präsentiert sich bestens und steht verdient dort, wo sie momentan platziert ist“, so der Manager gegenüber dem Internetportal Deichstube. „Ich freue mich vor allem über die Konstanz in den Leistungen der letzten Wochen.“ Nachdem der Klub seit den 1970er Jahren nie eine Tabellenführung verteidigen konnte, steht die aktuelle Mannschaft nun schon einige Wochen an der Spitze. Schon jetzt lässt sich festhalten, dass der im Sommer vollzogene Paradigmenwechsel funktioniert hat.

In Bremen „bahnt sich etwas an“

„Damit verknüpft war die Verpflichtung von Marco Rose als einem innovativen Trainer, der mit seiner Art und Sichtweise des Fußballspielens für den Wandel steht“, erklärt Eberl. Nachdem Gladbach viele Jahre vor allem für Ballbesitz gestanden habe, setze der neue Chefcoach „Akzente, was Aktivität und Schnelligkeit betrifft, was Tempo und Laufintensität anbelangt“. Auf einer ähnlichen Ebene sieht der Ex-Profi auch den Übungsleiter beim Gegner vom heutigen Sonntag, Florian Kohfeldt. Überhaupt hat Eberl Werder Bremen für die Zukunft auf dem Zettel. „Es bahnt sich etwas an. Es ist eine klare Idee vorhanden, ein schlüssiges Konzept“, so sein Lob.

„Werder immer als leuchtendes Beispiel“

Dabei sieht er die Entwicklung wohl auch als eine Art Rückbesinnung auf erfolgreiche Zeiten zur Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends. „Als ich anfing in meinem Job, habe ich Werder immer als leuchtendes Beispiel genannt“, erinnert Eberl. „Der Verein war für mich ein Vorbild, dem ich in Gladbach nacheifern wollte.“ Das ging sogar über den im engeren Sinne sportlichen Bereich hinaus. „Werder war immer sympathisch, Werder war immer ein cooler Verein.“ In diese Richtung entwickelt sich auch Borussia Mönchengladbach in der laufenden Spielzeit immer mehr. Die Hanseaten hingegen hinken den eigenen Ansprüchen nach fünf Remis am Stück etwas hinterher. Mit einer Niederlage am Niederrhein müsste sich die Mannschaft deshalb erstmal nach hinten orientieren.

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