Borussia Mönchengladbach

Eberl: „Besser als in den ersten halben Stunde kann man in Italien kaum spielen“

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Borussia Mönchengladbach hat am Donnerstagabend einen überlebenswichtigen Punkt in der Europa-League-Gruppenphase von der AS Rom entführt. Durch das Zustandekommen mittels eines fragwürdigen Strafstoßes war das Remis durchaus glücklich. Mit der Leistung waren Max Eberl und Co. aber nicht unzufrieden.

„Aufgrund des Spielverlaufs ist das Unentschieden meiner Meinung nach vollkommen verdient“, zitiert die Vereinshomepage den Sportchef. Auch wenn der Ausgleich natürlich glücklich gewesen sei, habe sich das Team „mit dem Tor für das belohnt, was sie in den 95 Minuten zuvor investiert hat“, so Eberl. Bei diesem Lob dürften die widrigen Bedingungen in der Ewigen Stadt eine Rolle gespielt haben. Schließlich regnete es ohne Unterlass, der Boden im Olympiastadion erforderte einen Kraftakt von den 22 Akteuren. Eberl zeigte sich derweil vor allem von der ersten Spielphase regelrecht begeistert.

Eberl lobt die Moral

„Besser als in den ersten halben Stunde kann man bei einer italienischen Mannschaft, was Aktivität und Pressing angeht, kaum spielen“, so der Ex-Profi. „Leider haben wir uns für diesen guten Start trotz mehrerer guter Chancen nicht belohnt.“ So sei nach dem Rückstand in der 32. Minute durch Jungstar Nicolo Zaniolo vor allem Moral gefragt gewesen, die die Mannschaft von Marco Rose durchaus an den Tag legte. Der Chefcoach stimmte der Analyse von Eberl zu, sah eine starke erste halbe Stunde. „Danach sind wir ein bisschen unsauber geworden“, kritisierte der Ex-Profi allerdings. Durch das Remis erhält sich Borussia Mönchengladbach trotz Tabellenplatz vier in Gruppe J der Europa League alle Möglichkeiten auf das Weiterkommen. Im Parallelspiel siegte Basaksehir gegen den Wolfsberger AC. Dadurch liegen alle Teams in der Gruppe innerhalb von drei Punkten.

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