2. Bundesliga

Dynamo: Mit Heimschwäche und Verletzungsproblemen gegen Sandhausen

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Dynamo Dresden hat sich unter dem neuen Trainer Maik Walpurgis gefangen und in acht Partien zwölf Punkte gesammelt. Geblieben ist aber die schon unter Vorgänger Uwe Neuhaus vorherrschende Heimschwäche. Kann der in der Liga wiedererstarkte SV Sandhausen am Freitag (18.30 Uhr) daraus schlagen? Die Vorschau von fussball.news.

Sieben von 18 möglichen Punkten hat Dynamo Dresden in dieser Spielzeit erst vor eigenem Publikum gesammelt. Nur vier Mannschaften in der Liga sind schwächer, wenn sie auf heimischem Boden auflaufen. Maik Walpurgis nahm sein Team daher in die Pflicht: „Wir wollen aus unserem Stadion eine Festung machen, dynamisch auftreten. Unser klares Ziel: Wir wollen im Flutlichtspiel zuhause gewinnen.“

Respekt vor „ekligem“ Gegner

Der Trainer hat dabei großen Respekt vor dem SV Sandhausen: „Es ist immer eklig gegen sie zu spielen. Sie sind zudem als vermeintlich kleiner Gegner immer hoch motiviert.“ In acht Aufeinandertreffen in der 2. Liga führt der Gegner aus der Oberpfalz die Statistik an: Bei drei Siegen gab es drei Unentschieden und zwei Erfolge für Dynamo.

Verletzungssorgen bei Dynamo

Einen möglichen Umschwung müssen die Sachsen allerdings mit Personalproblemen einläuten. Neben den Langzeitverletzten Florian Ballas und Patrick Müller fehlt definitiv Jannis Nikolaou (Gelb Rot). Walpurgis muss zudem möglicherweise auf Patrick Möschl, Patrick Ebert und Brian Hamalainen verzichten.

Gut in der Liga – Rückschlag im Pokal

Sandhausens neuer Coach Uwe Koschinat erlitt im DFB-Pokal beim 1. FC Heidenheim (0:3) seinen ersten Rückschlag. In der Liga verkaufte sich der SV hingegen sehr ordentlich und holte gegen den FC Ingolstadt (4:0) und beim SC Paderborn (3:3) vier Zähler im Abstiegskampf. Jetzt gelte es den Rückschlag vom Dienstag zu verdauen. „Ich erwarte, dass wir am Freitag in Dresden bis zur letzten Patrone alles geben. Da darf auch die durchaus wettbewerbseingreifende Ansetzung keine Ausrede sein“, sagte Koschinat.

Kister schwer verletzt

Personell gesehen brachten die Sandhäuser eine ganz schlechte Nachricht aus Heidenheim mit. Schlüsselspieler Tim Kister hat sich verletzt und erneut einen Mittelfußbruch erlitten. „Das tut mir unglaublich Leid für ihn, zumal er seinen vorherigen Mittelfußbruch gerade erst auskuriert hatte“, sagte Koschinat. Zudem ist ein Einsatz von Rurik Gislason noch nicht gewiss.

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