2. Bundesliga

Dudziak während Corona in Reha: „Fällt mir schwer, an für mich positive Aspekte zu denken“

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Angesichts der gravierenden Einschnitte im öffentlichen wie im privaten Leben aller Bundesbürger verbietet es sich eigentlich, nach Gewinnern der Corona-Pandemie zu suchen. Nichtsdestotrotz profitieren im Fußball verletzte Spieler davon, dass sie weniger Partien verlassen. Für Jeremy Dudziak steht diese Betrachtung aber nicht im Vordergrund.

„Für Verein, Fans, die ganze Stadt, letztlich für die ganze Welt ist das gerade eine sehr schwere Situation. Es fällt mir schwer, da an für mich positive Aspekte zu denken“, so der Spieler des Hamburger SV gegenüber der Bild-Zeitung. Der Allrounder hatte sich Mitte Februar einen Innenbandanriss zugezogen, der ihn wohl etwa zwei Monate außer Gefecht setzte. Damit hätte der 24-Jährige voraussichtlich sieben oder acht Partien verpasst. Nun musste Dudziak nur dreimal zuschauen. Die Sorgen über die allgemeine Lage liegen ihm jedoch näher als Gedanken daran, dass er Glück gehabt habe.

Reha geht gut voran: „Es wird immer besser“

„Ich habe aber vollstes Vertrauen in die handelnden Personen, in Politik und Medizin und hoffe, dass mit den getroffenen Maßnahmen die Eindämmung des Virus gelingt“, äußert der gebürtige Hamburger. Auch in der Hansestadt gibt es weitgehende Einschränkungen im öffentlichen Raum. Dudziak verlässt die eigenen vier Wände derzeit nur für den Einkauf sowie seine Rehabilitation. „Dafür fahre ich fast täglich ins Stadion und arbeite mit unserem Reha-Trainer Sebastian Capel. Natürlich unter Berücksichtigung aller aktueller Vorgaben.“ Die Arbeit an sich lässt sich nach Aussage von Dudziak sehr gut an. „Es wird immer besser: Tag für Tag, Woche für Woche.“

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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