2. Bundesliga

Ducksch perplex: Für 96 „geht auf einmal gar nichts mehr zu Hause“

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Hannover 96 empfängt an Allerheiligen am Freitagabend den SV Sandhausen im heimischen Stadion. Auf dem Papier schiene die Ausgangslage klar, wenn ein Bundesliga-Absteiger den Tabellen-13. zugast hat. Jedoch sind die Niedersachsen sogar nur 14. Und warten auf den ersten Heimsieg. Auch Marvin Ducksch erhöht den Druck.

„Hannover 96 stand immer für Heimstärke. Und jetzt geht auf einmal gar nichts mehr zu Hause“, zitiert der kicker den Angreifer. Tatsächlich liest sich die Bilanz der Elf von Mirko Slomka auf heimischem Geläuf gruselig. Nur der VfL Bochum hat daheim ebenfalls noch keine Partie gewonnen. Mit lediglich drei Unentschieden steht das Team in der Heimtabelle als Schlusslicht da. Spielte sie nur auswärts, wäre sie mit zehn Zählern aus sechs Partien auf Aufstiegskurs. Vielleicht am schlimmsten: Ducksch und Co. schenkten den eigenen Anhängern bisher nur mickrige zwei Heimtore.

„Müssen unsere Chancen mal nutzen“

Jeder andere Zweitligist hat mindestens fünf Treffer im heimischen Stadion erzielt. Für den Neuzugang von Fortuna Düsseldorf ist der Auftrag deshalb offensichtlich. „Wir wissen, was auf uns zukommt und müssen jetzt unsere Chancen mal nutzen“, so Ducksch. Mit acht Torbeteiligungen in elf Spielen wird der einstige Torschützenkönig des Unterhauses den Erwartungen von allen Spielern in der Offensive von Hannover noch am ehesten gerecht. Den ersten Treffer in der WM-Arena von 2006 sehnt aber auch er noch herbei. „Es wird nun Zeit, dass wir Punkte zu Hause holen, und zwar nicht nur einen“, lässt der gebürtige Dortmunder keinen Zweifel an der Marschroute im unerwarteten tabellarischen Nachbarschaftsduell.

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