Borussia Dortmund

Drei Siege am Stück: Bürki erklärt es mit der „Erkenntnis aus dem Leverkusen-Spiel“

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Borussia Dortmund hat sich am Samstag bei Werder Bremen dank einer insgesamt konzentrierten und in der 2. Halbzeit auch dominanten Vorstellung schadlos gehalten. Durch das 2:0 an der Weser bleiben die Ambitionen des BVB in der Meisterschaft intakt. Es war der dritte Sieg am Stück, bei dem Roman Bürki im Tor vergleichsweise wenig zu tun bekam.

Gegen Eintracht Frankfurt schon hatte der BVB kaum etwas zugelassen, Paris Saint-Germain überwand die Defensive in der Champions League am Dienstagabend nur einmal entscheidend. Werder hatte wieder so gut wie gar keine Gelegenheit. „Nach nur einem Gegentor in drei Spielen kann ich endlich mal wieder gut schlafen“, scherzte Bürki nach der Partie. „Im Ernst, so macht das sehr viel Spaß“, zitieren ihn die Ruhr Nachrichten. Tatsächlich führt Dortmund nun sogar die Rangliste der Spiele ohne Gegentreffer an. Neunmal blieb der BVB ohne Gegentor, kassierte insgesamt aber 32 davon.

„Mit unserer Offensive sind wir immer gefährlich“

Bisweilen brannte es eben lichterloh, so auch beim 3:4 bei Bayer Leverkusen, das der aktuellen Serie direkt voran stand. „Nach dem Leverkusen-Spiel ist die Erkenntnis bei allen gereift, dass wir nicht immer fünf Tore schießen können, um ein Spiel zu gewinnen“, erklärt Bürki. „Wenn du kein Tor kriegst, kannst du schon mal nicht verlieren. Und mit unserer Offensive sind wir immer gefährlich.“ Dies habe inzwischen auch jeder offensiv ausgerichtete Mitspieler verinnerlicht und seine defensive Mitarbeit entsprechend erhöht. Einen großen Anteil am Erfolg in den jüngsten Partien trägt freilich auch Emre Can.

„Geduldig und sehr erwachsen“

Seine ordnende Hand und Qualität im Zweikampf verleiht dem Team mehr Stabilität. Der Nationalspieler hatte schon nach dem 3:4 von Leverkusen gefordert, das Team müsse mit mehr Cleverness spielen. Er fand Gehör und zeigt sich nun durchaus zufrieden. „Es war alles in allem eine geduldige, sehr erwachsene Vorstellung von uns“, so der 26-Jährige. Beim TV-Sender Sky führte er sein Lob weiter aus. „Wir haben nicht direkt den ersten Ball nach vorne gespielt, sondern ihn laufen lassen. Bremen wurde müde und wir haben zur richtigen Zeit zugestochen.“ Es ist eine Qualität, die Spitzenmannschaften auszeichnet. Zu einer solchen scheint sich Borussia Dortmund nach anfänglichen Schwierigkeiten im Kalenderjahr 2020 wieder zu entwickeln. Auch und nicht zuletzt dank Can und einer schmerzhaften Niederlage bei der Werkself.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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