Bayer 04 Leverkusen

Dragovic erklärt Rückkehr zu guter Form

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Aleksandar Dragovic erlebt bei Bayer Leverkusen trotz der schwachen Saison des Klubs eine persönliche Renaissance. Der Österreicher galt bereits als Fehleinkauf und verbrachte die vergangene Saison auf Leihbasis bei Leicester City. Jetzt ist er nah dran an der ersten Elf.

„Der Spielstil jetzt liegt mir persönlich mehr als unter Roger Schmidt“, erklärt der 27-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung, warum es für ihn im zweiten Anlauf bei der Werkself besser läuft. Mit dem aggressiven, auf hohes Pressing ausgelegten Stil des heute in China tätigen Trainers kam er nicht gut klar. Unter Heiko Herrlich sind seine Qualitäten hingegen gefragt. „Der Entschluss, den Verein nicht direkt wieder zu verlassen, hat sich absolut gelohnt“, so Dragovic deshalb.

Kampf gegen das Fehleinkauf-Urteil

Bei seiner Rückkehr aus Leicester hatte der 70-fache Nationalspieler noch eine Rechnung offen. „Ich hatte mir vorgenommen, hier ein anderes, ein besseres Gesicht zu zeigen“, erklärt er. Als teures Missverständnis, Leverkusen zahlte 2016 immerhin 18 Millionen Euro für den Wiener, wollte er nicht gelten. „Das ist mir, denke ich, gelungen“, so Dragovic. „Aber es geht immer um das Team, und da stehen wir in der Liga natürlich überhaupt nicht gut da.“ Die Werkself ist aktuell Tabellen-11., rangiert sechs Punkte hinter den Europapokal-Plätzen. Am Samstag geht es daheim gegen den FC Augsburg. Wahrscheinlich mit Dragovic in der Startelf, weil Sven Bender eine Pause erhält.

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