Bundesliga

Dost nimmt sich in die Pflicht: „Brauche noch mehr Präsenz“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Der in diesem Sommer spät verpflichtete Bas Dost findet sich bei Eintracht Frankfurt immer besser zurecht und traf gegen Union Berlin (2:1) bereits zum zweiten Mal. Zufrieden ist der Niederländer aber noch nicht mit seiner Leistung.

Bas Dost hat gegen Union Berlin über 83 Minuten gezeigt, was ihn in annähernd fittem Zustand auszeichnet: Der Niederländer steht dann nicht nur am Strafraum, sondern lässt sich als Zielspieler fallen und versucht, die Bälle mit einem Kontakt zu verteilen. Dies gelingt zwar nicht immer (nur 48 Prozent kamen bei Mitspieler an), doch im Erfolgsfall schafft er somit wertvolle Räume für den Weg in die gefährliche Zone. Gegen den Aufsteiger aus Berlin stach zudem auch noch seine starke Zweikampfquote heraus, 71 Prozent der Duelle im Boden und vor allem in der Luft konnte der 30-Jährige gewinnen. Und nebenbei öffnete er, wie schon gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) am dritten Spieltag, die Dose gegen einen tief stehenden Kontrahenten.

Dost mit gutem Auftritt in Berlin

Als Dost nach der Partie gegen Arsenal (0:3) noch zugab, dass ihm Kondition fehle, war nicht kalkulierbar, wie lange es noch dauern würde bei ihm. Rund zehn Tage später lässt sich feststellen: Der von Sporting Lissabon gekommene Angreifer hat gut an sich gearbeitet. Gegen Berlin wirkte er nicht müde, ging bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute in die Zweikämpfe und rieb sich für das Team auf – auch in der Defensive, wenn er bei Standardsituationen mithalf, die großen Verteidiger des Gegners vom eigenen Tor fernzuhalten.

Aber: Da ist noch Luft nach oben

Obwohl der Auftritt als gelungen bezeichnet werden kann, bleibt Dost selbstkritisch. Er habe noch „Luft nach oben“, findet der Angreifer im kicker. Er glaubt aber an baldige Verbesserung im Zusammenspiel: „Ich kenne jetzt die Fähigkeiten meiner Mitspieler“ Sich selbst nahm Dost dabei aber auch in die Pflicht: „Ich war in Berlin schon fitter, aber es geht noch besser. Ich brauche bei Flanken noch mehr Präsenz. Das nervt mich, aber das kommt.“ Er hat zuletzt schon bewiesen, dass er Dinge, die ihn „nerven“, schnell verbessern kann.

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