Borussia Dortmund

Dortmunds schwierige Stürmersuche: Später Königstransfer?

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Der angekündigte Kaderumbruch bei Borussia Dortmund lässt bislang auf sich warten. Mit Roman Weidenfeller steht bisher nur ein Abgang fest, der bereits monatelang bekannt war. Marwin Hitz ersetzt die Klub-Legende als Ersatztorhüter. Ansonsten wartet die Fangemeinde auf die großen Bewegungen in der BVB-Belegschaft. Gerade die Suche nach einem neuen Stürmer gestaltet sich als schwierig.

Eine konkrete Spur gebe es derzeit nicht, schreiben zum Beispiel die Ruhr Nachrichten. Sportdirektor Michael Zorc hatte unlängst gegenüber Funke Sport zugegeben, der BVB suche in jedem Fall „noch einen echten Neuner“. Nach aktuellem Stand steht in Alexander Isak nur ein gelernter Mittelstürmer im Kader, der Schwede hat sich in Dortmund bisher nicht durchgesetzt. Auch wenn der neue Coach Lucien Favre vor allem bei Borussia Mönchengladbach ohne klassischen Neuner erfolgreich war, wäre es töricht anzunehmen, der BVB könne eine komplette Saison mit dem 18-Jährigen als einziger Option neben Halbstürmern wie Marco Reus oder Maximilian Philipp planen.

Unklare Situation bei Batshuayi

Ein logischer Kandidat wäre sicherlich Michy Batshuayi, der die Rückrunde auf Leihbasis in Dortmund verbrachte und zumindest als Torschütze überzeugte. Allerdings berichtete Funke Sport kürzlich, das Interesse des BVB am Belgier habe sich aufgrund der horrenden Forderungen des FC Chelsea merklich abgekühlt. Batshuayi selbst scheint aber weiter mit der Option Dortmund zu liebäugeln. Dessen Landsmann Kristoff Terreur, Journalist bei Het Laatste Nieuws, berichtet derweil bei Twitter, es gebe weiterhin Kontakte zwischen Dortmund und dem Stürmer, der seine Entscheidung allerdings erst nach der Weltmeisterschaft in Russland treffen wolle.

Königstransfer mit Verspätung?

Neben der WM wird auch das Transferfenster in England seine Auswirkungen auf die Aktivitäten des BVB haben. Die Premier-League-Klubs müssen bis zum 09. August ihre Deals erledigt haben. Der in den vergangen Jahren gerade durch den englischen Einfluss vollkommen überhitzte Stürmer-Markt könnte sich dadurch erst spät so beruhigen, dass ein Verein wie Dortmund eine sinnvolle Lösung im bezahlbaren Rahmen finden dürfte. Wie diese aussehen könnte ist derweil noch vollkommen unklar.

Spekulationen sind Tür und Tor geöffnet

Dies erklärt, warum nahezu täglich neue Gerüchte aufkommen. Mal soll Favre das Enfant terrible Mario Balotelli von OGC Nizza mitbringen, dann wird dessen Teamkollege Alassane Plea nach Dortmund geschrieben. Hee-chan Hwang von RB Salzburg wäre eine eher kleine Lösung, Alvaro Morata  vom FC Chelsea die ganz große. Das lässt zwei mögliche Schlüsse zu: Entweder der BVB hat einen klaren Favoriten, lässt aber nichts nach außen dringen. Oder er weiß selbst noch nicht, wen er will und bekommen kann. Am wahrscheinlichsten scheint aktuell, dass die Schwarzgelben den Markt sondieren und eher spät zuschlagen.

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