2. Bundesliga

Dietz über Großkreutz: „Wenn er nicht mit Schuster klarkommt, dann kann er aufhören!“

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Mit dem Namen Kevin Großkreutz hat der SV Darmstadt 98 Hoffnungen auf eine sofortige Rückkehr in die Erste Bundesliga verknüpft. Ein Weltmeister bei den Lilien – und dies noch im besten Fußballeralter. Einige Monate später sieht die Lage für Spieler und Verein aber nicht so rosig wie gewünscht aus.

Ein paar Daten gefällig? Sechs Länderspiele für Deutschland, Weltmeister 2014, zweifacher Deutscher Meister, einmal DFB-Pokal-Sieger, 186 Bundesligaspiele schwer und im Sommer 2013 stand noch ein Marktwert in Höhe von rund sieben Millionen Euro. Die Lilien hatten ein – aus Darmstädter Sicht – Schwergewicht mitten in den Abstiegskampf der vergangenen Spielzeit hinein ablösefrei verpflichtet. Die Aussage war klar: Die Südhessen wollten sich nicht lange in Liga Zwei aufhalten.

Schuster sieht schwierige Situation für Großkreutz

So könnte es tatsächlich kommen – allerdings in die falsche Richtung. Ein Gesicht des Niedergangs der Lilien: Großkreutz. Unter Ex-Trainer Torsten Frings und dessen Nachfolger Dirk Schuster stand er dreimal ohne Einsatz im Kader, musste sich 90 Minuten lang mit einem Bankplatz abfinden. „Sich als ehemaliger Nationalspieler bei einem Zweitligaverein auf die Bank zu setzen, war für Kevin sicherlich eine schwierige Situation. Wie er danach gezeigt hat, dass er unbedingt wieder in die Mannschaft will, war absolut in Ordnung“, sagte Schuster im kicker.

Dietz mit klaren Worten

Bernhard Dietz, der Großkreutz 2007/08 als Trainer von Rot-Weiß Ahlen förderte, bedauerte: „Natürlich blutet mir das Herz, wenn ich sehe, wie ein Spieler mit Kevins Anlagen in der 2. Liga auf der Bank sitzt.“ Er sieht den Allrounder am Scheideweg der Karriere stehen: „Wenn er nicht mit Dirk Schuster klarkommt, dann kann er aufhören.“

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