Bundesliga

Diese positiven Elemente nimmt Hütter mit aus dem Lazio-Sieg

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Aus der Commerzbank Arena berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt will am Sonntag (15.30 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim nachlegen und die bislang prima verlaufende Englische Woche veredeln. Beim Blick auf die Tabelle bahnt sich ein Duell auf Augenhöhe an. Trainer Adi Hütter und seine Mannschaft gehen die Aufgabe mit viel Rückenwind an.

Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann gab die Richtung für die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften, die punkt- und torgleich den elften Rang belegen, vor: „Das Spiel wird aufgrund der Ausgangslage sehr intensiv – Langeweile wird auf jeden Fall nicht aufkommen.“ Hütter musste, von fussball.news auf diese Aussage angesprochen, etwas schmunzeln und entgegnete: „Die Tabelle ist eine Momentaufnahme, aber der 4:1-Sieg am Sonntag gegen Hannover 96 hat uns gut getan. Und in der Europa League konnten wir nachlegen.“

Respekt vor Hoffenheim

Die TSG geht dennoch als leichter Favorit in die Partie, vor allem in Heimspielen überzeugten die Kraichgauer in der Vergangenheit – trotz zweier 1:2-Niederlagen gegen RB Leipzig und Manchester City – häufig mit ihrer dynamischen, wuchtigen und temporeichen Spielweise. „Es ist ein Spiel gegen einen Champions-League-Teilnehmer, der gegen Manchester City gezeigt hat, was er kann“, äußerte sich Hütter respektvoll. Das Team sei läuferisch gut und habe zwei Tage mehr Regenerationszeit gehabt. Allerdings wisse man noch nicht, inwiefern sich die Lage personell entspannt beim Gegner: Abwehrboss Kevin Vogt droht weiterhin auszufallen, auch bei Steven Zuber und Nico Schulz gibt es noch Fragezeichen.

Positive Elemente im Eintracht-Spiel

Hütter will sich bei der Analyse weniger mit dem Gegner, sondern vielmehr mit seinem Team beschäftigen.  „Wir nehmen einige positive Elemente aus dem Spiel gegen Lazio Rom mit“, erläuterte der Coach nach dem 4:1-Sieg gegen die Laziali. Er zählte auf: „Wir haben in zwei Partien acht Treffer erzielt und hatten viele unterschiedliche Torschützen. Danny da Costa hat zweimal getroffen und Filip Kostic hat sich das Tor verdient.“

„Haben uns das erarbeitet!“

Zudem harmonieren Sebastien Haller und Luka Jovic immer besser, „beide Stürmer sind in der Lage zu treffen.“ Gegen Hannover und Rom war Haller als Vorbereiter unterwegs, Jovic hingegen traf zweimal, vor allem gegen Lazio traumhaft schön mit einem technisch einwandfreien Lupfer. „Ich bin froh“, sagte Hütter, „dass wir verschiedene Schützen haben und das Spiel auf mehrere Schultern verteilt haben.“ Zudem sei die Stimmung in der Kabine gut: „Wir haben uns das erarbeitet. Die Mannschaft ist in einem besseren Zustand als noch vor ein paar Wochen.“ Dies gilt es nun auch in Hoffenheim zu beweisen.

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