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Bundesliga

Diese Faktoren sind Hütter bei der Suche nach Neuzugängen wichtig

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt kann inzwischen bei der Suche nach Neuzugängen in höheren Regalen suchen. Trainer Adi Hütter verfolgt dabei einem klaren Plan.

Adi Hütter selbst hat als Trainer eine Entwicklung genommen: Er war früher ein reiner Ballbesitztrainer und sucht inzwischen nach der richtigen Mischung aus Ballbesitz und Pressing. Dem Österreicher geht es inzwischen auch darum, auf den Gegner zu reagieren und Lösungen zu finden, wenn das Leder nicht in den eigenen Reihen ist. „Der Trainer muss einen Plan haben“, sagte Hütter bei Wontorra auf Tour bei Sky.

Eintracht will sich Jahr für Jahr qualitativ verstärken

Bei der Suche nach Neuzugängen wird dabei bei Eintracht Frankfurt nach einem klaren Plan vorgegangen: „Wir wollen Qualität für unsere Art und Weise Fußball zu spielen bekommen.“ Dafür stand vor allem das zentrale Mittelfeld im Blickfeld. Im vergangenen Jahr stand vor allem der lange Ball auf das Top-Sturmtrio Sebastien Haller, Luka Jovic und Ante Rebic im Fokus. Das Zentrum war vor allem ausschließlich als kämpferische Komponente da, sollte Bälle gewinnen – doch zum Spiel selbst konnte die Mitte kaum etwas beigetragen.

Darauf achtet Hütter bei der Suche nach Neuzugängen

Mit Dominik Kohr, Djibril Sow, der festen Verpflichtung von Sebastian Rode und der Rückkehr von Daichi Kamada wurde auf dieser Position entgegengewirkt. Hütter erklärte, worauf er bei der Suche nach neuen Akteuren vor allem achtet: „Schnelligkeit, Dynamik, Mentalität und hungrige Spieler, die den nächsten Karriereschritt gehen wollen.“ Zudem spielte auch das Thema Variabilität einen wichtigen Faktor: „Es ist im heutigen Fußball wichtig, dass Spieler auch auf zwei oder drei Positionen spielen kann.“ Hütter sieht die Eintracht in diesen Kategorien ordentlich aufgestellt und zog ein Fazit: „Ich bin zufrieden mit dem Kader.“

Top-Sturmtrio musste ersetzt werden

Doch konnte der Kader überhaupt verstärkt werden? Haller, Jovic und Rebic waren an nahezu allen Treffern in irgendeiner Form mitbeteiligt, europaweit gab es wohl kaum ein ähnliches starkes Trio im Angriff. Die Eintracht nahm das Geld in die Hand, investierte in die Breite und holte zwei neue Akteure mit Top-Potenzial für den Angriff: Bas Dost und Andre Silva haben schon nach wenigen Wochen nachgewiesen, die Lücke auf ihre Art und Weise schließen zu können. Zudem hat Goncalo Paciencia den nächsten Schritt gemacht und sich weiterentwickelt. Das Spiel der Hessen wird sich weiter ändern – ob es erfolgreicher wird? Die nächsten Monate werden es zeigen.

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